Susanne Haun

Leipziger Buchmesse – Signierstunde von Susanne Haun beim Eichhörnchenverlag

Posted in Collage, Leipziger Buchmesse, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 26. März 2019

 

Die Leipziger Buchmesse war sehr inspirierend aber auch sehr voll. Das Publikum von Literaten ist selbstverständlich anders als ein Publikum von Kunstliebhabern und das machte es für mich besonders spannend.

Aber schaut selber:

 

 

Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse – Susanne Haun im Eichhörnchen Verlag

Posted in Ausstellungstip, Buchtip, Collage, Zeichnung by Susanne Haun on 12. März 2019

 

Susanne Haun vor den Landtiere in Originalgröße (c) Foto von Nina Alice Schuchard

Susanne Haun vor den Landtiere in Originalgröße (c) Foto von Nina Alice Schuchard

 

 

Am Sonntag den, 24. März 2019, 15 Uhr werde ich auf der Leipziger Buchmesse in der Halle 2, Stand G109 das Buch Landtiere aus dem Eichhörnchen Verlag signieren.

Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, das viele Intressierte den Weg zum Stand des Eichhörnchenverlags finden werde.

Die Geschäftsführerin, bzw. Verlegerin Nina wird neben den Landtieren, Monsterkindern und die Geschichte von Tui-Tiu ihr viertes Buch im Verlag vorstellen:

Kleine Vogel-Wunderkammer, ISBN 978-3-9818726-3-7 und Kleine Vogel-Wunderkammer – Begleitbuch mit Namen, ISBN 978-3-9818726-4-4 (siehe hier).

 

 

Mehr über die Leipziger Buchmesse erfahrt ihr hier (klick) auf der Hompage der Messe.

 

Eichhörnchenverlag_Landtiere_Umschlag (c) Nina Alicke Schuchard

Das Bilderbuch „Landtiere“ richtet sich an Babys und Kleinkinder und stellt ihnen einige Tiere vor, die den Kindern in ihrem Alltag – zum Beispiel als Haustiere oder bei einem Bauernhofbesuch – begegnen können.
Es wurde Wert darauf gelegt, die Tiere in ihrem alltäglichen Umfeld zu zeigen und keine aus dem Kontext gerissenen Stockfotografien zu verwenden. Die Tiere wurden statt dessen mit Blick für ihre individuelle Schönheit ohne Plüsch und Pathos, ohne vorhergehendes Herrichten oder nachträgliche Retusche in ihrem alltäglichen Leben fotografiert.
Anschließend wurden die fotografischen Tierporträts zum Ausgangspunkt für Collagen genommen und zeichnerisch fortgeführt. Mit Rücksicht auf das kindliche Sehen hat sich die Illustratorin dabei der schönsten und leuchtensten Farben und besonders klarer Formen bedient. Der herausragende zeichnerische Stil der Illustratorin lässt dabei immer die individuellen Züge der tierischen Vorbilder sichtbar.
Wie bei den Bildern wurde auch bei den Texten darauf geachtet, eine für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvolle Form zu finden. Auch bei der vielfach wiederholten Betrachtung, die solche frühen Bilderbücher leicht erfahren, soll das Bilderbuch noch allen Beteiligten Freude machen. Für die textliche Darstellung der Wesenhaftigkeit der Tiere fand der Autor darum eine einfache wie ansprechende rhythmische Sprache.
Die gezeigten Tiere leben in Demeter Landwirtschaftsbetrieben, auf privaten Höfen und im Tierpark Kunsterspring in der Ostprignitz in Brandenburg.

Text: Gerd Knappe
Illustration: Susanne Haun
Fotografie: Thomas Lemnitzer
Landtiere erschien als Pappebuch am 16. September 2017.
ISBN 978-3-9818726-0-6

Das Buch kann direkt beim Eichhörnchenverlag bestellt werden (Klick)

In der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6, 13409 Berlin ist das Buch vorrätig und kann vor dem Kauf angeschaut werden. (Klick)

Wer nicht auf Amazon verzichten kann, erhält das Buch selbstverständlich auch bei Amazon (klick).

Drei Stunden in Bernau – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 6. November 2017

 

Die letzten Wochenenden waren von Arbeit geprägt.

Ausstellungen, Ausschreibungen für Ausstellungen, Hausarbeiten für die Uni und der normale familiäre Wahnsinn. Ich hatte das Gefühl, es wäre einerlei, welcher Wochentag gerade ist.

 

 

 

Und so haben wir uns letzten Samstag Vormittag trotz weiterer Verpflichtungen auf den Weg nach Bernau gemacht. 50 km liegt die kleine Stadt von meinem Atelier in Berlin Wedding entfernt. So ein kleiner „Break“ reicht mitunter schon aus, um das Wochenende mit neuen Inspirationen zu versorgen und nicht das Gefühl zu erhalten, nur im Hamsterrad zu stecken.

Bewusst habe ich meine Kamera zuhause gelassen und bin mit dem Skizzenbuch bewaffnet den sehr idyllisch angelegten Weg um die Stadtmauer gefolgt. Der Himmel war Blau und ich stellte mir zur Aufgabe, mit schnellen und wenigen Linien die Gegebenheiten festzuhalten. Seit Sizilien hatte ich nicht mehr die Möglichkeit so frei ohne die drängende Arbeit im Hinterkopf zu zeichnen. Ein paar Fotos mit dem Handy haben doch noch ihren Weg in den Blogbeitrag gefunden. Besonders die Denkmäler gefielen mir.

M. hat seiner Ansicht nach eine falsche Auswahl seines Objektivs getroffen, er hat mit 60 mm Festbrennweite auf seiner Nikon fotografiert, wir nennen das „Laufzoom“. Ich kann die falsche Wahl aufgrund der Fotos nicht bestätigen. Sicher hatte er andere Fotos im Kopf, die mit diesem Objektiv nicht möglich waren, aber ist nicht genau das, was die Kreativität und Herausforderung ausmacht? Mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen, gute Fotos zu machen.

Ich hatte mir auch immer schon einmal vorgenommen, mir eine Ausstellung in der Galerie Bernau anzuschauen. Mir haben die Räumlichkeiten, die Ausstellung der Arbeiten von Osmar Osten (Jagd auf Öl) und die freundlich fundierte Führung des Galeristen durch die Ausstellung sehr gut gefallen. Auf der Homepage ist mir aufgefallen, was für ein umfangreiches Programm die Galerie neben den Ausstellungen bietet.  Inspiriert mit einem kleinen Katalog zur Ausstellung als Erinnerung bin ich aus der Galerie herausgegangen.

Sehr lecker war Kaffee und Kuchen im CaFe Mühle in der Mühlenstraße. Die Homepage des Kaffees steckt voller Informationen über Bernau.

 

 

Wanderungen durch die Mark Brandenburg – zu Gast beim Eichhörnchenverlag

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Stillleben, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juli 2017

 

Deutschlands Landschaften sind schön und vielseitig; letzte Woche war ich zu Gast bei Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag (siehe hier).

 

 

Wir haben nicht nur über unser gemeinsames Projekt, das Bilderbuch Landtiere (siehe hier), gesprochen, sondern wir sind auch auf dem Deich der Jäglitz, die nah an Ninas Standort Neuroddahn (siehe hier) fließt, gewandert. Unweigerlich denkt man an Theodor Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg und ich nahm mir noch während des Spaziergangs vor, mein Exemplar von Fontanes Reisebericht zu suchen und darin zu lesen.

Übrigens, die Jägitz wird in ihrem weiteren Verlauf bei Kyritz zur Knatter, da einmal so viele Windmühlen an dem kleinen Fluss standen, dass das Knattern weit zu hören war und so den Namen des weiteren Flusslaufs prägten.

 

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe extra ein neues Skizzenbuch mitgenommen und es vollständig bezeichnet. Als Zeichenaufgabe stellte ich mir eigentlich die Kühe am Wegesrand aber es sind auch ein paar Blumen und Landschaften aus meiner Feder geflossen. Nina hat einige Fotos ihrer Eindrücken gemacht und schließlich sind wir bei ihrer Nachbarin Silke auf dem Bauernhof abgebogen, um die frisch geschlüpften Küken zu bewundern. So füllte sich mein Heft mit Federtieren und mein Bauch mit Torte und Kaffee.

Für den Rückweg im Zug bekam ich von Nina einen Feldblumenstrauß und eine kleine Schatzdose zum Zeichnen. Im Zug saß ich glücklich, müde und mit schmutzigen Füssen in meinen Großstadt-Glitzersandalen auf dem Sitz, ließ die Eindrücke bei Musik aus dem iPhone Revue passieren und musste aufpassen, nicht wie ein kleines Kind einzuschlafen und zu weit zu fahren.

Die Wunderkistenzeichnungen entstanden erst in der Früh am nächsten Tag.

Zur Technik:
Ich zeichne in meinem Skizzenbuch nie lange an einem Motiv und gehe mit den Bewegungen des Motivs mit. Ich will nur das wichtigste festhalten. Es sollen Eindrücke entstehen, die oft bewegter sind als Zeichnungen, an denen ich lange arbeite. Verändert ein Tier seine Position und kommt nicht wieder in diese Haltung zurück, lasse ich die begonnenen Zeichnungen unfertig stehen. Die Arbeiten sind mit einem Rotring ArtPen mit Waterman Tusche der Farbe absolute braun in einem standard Konverter entstanden. Ich achte nicht darauf, das Buch immer in derselben Postion zu halten, ich drehe das Heft wie ich es brauche.

 

 

 

AOK-Kunstprojekt 2017 – Kunst trifft Gesundheit – Susanne Haun

Posted in AOK-Nordost, Ausstellung, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2016

 

AOK-Kunstprojekt 2017 – Kunst trifft Gesundheit

Jährlich schreibt die AOK Nordost (siehe hier) eine Ausstellungserie unter dem Titel „Kunst trifft Gesundheit“ aus. Weit über 100 Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bewerben sich in jedem Jahr um die Ausstellungsplätze und den Kunstpreis der AOK Nordost.

Dieses Jahr bin ich juriert worden und freue mich, dass im nächsten Jahr hintereinander  eine Auswahl meiner Zeichnungen auf Leinwand im AOK-Servicecenter Teltow, Potsdamer Straße 20 · 14513 Teltow (Jan. – April),  AOK-Servicecenter Reinickendorf, Residenzstraße 37 · 13409 Berlin (Sept. – Dez.) und im AOK-Servicecenter Spandau, Galenstraße 6 · 13597 Berlin (Mai – Aug.) zu sehen sind.

Hier schon einmal vorab der Flyer mit den beteiligten Künstler – Gesundheit trifft Kunst – AOK Nordost – 2017

(klick hier für pdf):

 

Beteiligte Künstler - Gesundheit trifft Kunst - AOK Nordost 2017

 

Natürlich gibt es am Beginn der Ausstellungsserie viel zu tun, die Versicherungs- bzw. Preisliste aller Arbeiten von mir musste geschrieben werden (Link zur Susanne Haun Bilderliste AOK Nordost) und nun stehen die Arbeiten bereit, damit sie hinten mit meinem Namen und Titel beschrieben werden können. Alle Arbeiten müssen mit Aufhängern versehen und dann in Knallfolie verpackt werden. Am 13. Januar 2017 liefere ich die Arbeiten für die Hängung an die AOK Servicezentrum-Teltow aus. Um alles weitere kümmert sich die AOK. Anfang 2018 werde ich die nicht verkauften Arbeiten wieder abholen. Während der Öffnungszeiten der entspechenden AOK Filialen können die Leinwände von interessierten Besuchern betrachtet werden.

 

 

Kloster Chorin – ehemalige Zisterzienserabtei – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Der sehr warme Sonntag eignete sich gut für eine Landpartie hinaus aus der warmen Stadt. Ich war noch nie im Kloster Chorin und so war schnell ein Ziel gefunden. Die Klosterreste zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der Backsteingotik in Brandenburg.

Ich vor der Klosteranlage

Ich vor der Klosteranlage

Das Kloster, eine ehemalige ehemalige Zisterzienserabtei, liegt am Amtsee, sechs Kilometer nördlich von Eberswalde, eine knappe Stunde mit dem Auto von meinem Atelier entfernt. Bei der Wärme war ein See wichtig, denn an seinem Ufer war es erträglich. Der Amtsee hieß früher Choriner See, leider habe ich nicht heraus bekommen, warum er umbenannt wurde.

Schon um 11 Uhr wurde eine Führung angeboten, die sehr interessant war. Ich wusste einiges nicht. So zum Beispiel, dass es Bet- und Arbeitsmönche gibt. Beim Eintreten in das Kloster wird von den Betmönchen eine Mitgift und von den Arbeitsmönchen eine handwerkliche Ausbildung erwartet.

Das Kloster wurde 1258 gegründet und 1542 säkularisiert (stattliche Einziehung von Kircheneigentümern, Verstaatlichung). Die Hohenzollern wollten mit dem Kloster ihren Geldbeutel sarnieren. Nach der Enteignung verfiel das Kloster bis zum 19. Jahrhundert. Zwischendurch wurde das Kloster sogar als Viehstall genutzt. Ab 1817 wurde unter der Leitung von Karl Friedrich Schinkel mit der teilweisen Rekonstruktion des Klosters begonnen.

Ich mochte besonders die Atmosphäre der gesamten Anlage. Heute fand ein klassisches Konzert statt und um das Kloster saßen überall Menschen auf Liegestühlen mit Wein und Picknick, um der Musik zu lauschen. Ein Paar saß sogar mit gelben Schirm auf dem Klosterfriedhof. Selbst am See konnte man die Musik hören.

Amtsee vor dem Kloster Chorin (c) Foto von Susanne Haun

Amtsee vor dem Kloster Chorin (c) Foto von Susanne Haun

Der Amtsee gehört zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und ist von vielen blühenden Gräsern umgeben. Libellen und Bienen tummeln sich im gesamte Gebiet. Besonders eine rote Libellenart hat mich beeindruckt, ich denke, es wird eine Blutroten Heidelibelle sein, so jedenfalls habe ich es gegoogelt (siehe hier)

Klostergarten Chorin (c) Zeichnung von Susanne Haun

Klostergarten Chorin (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es hat mir großen Spaß gemacht, die Eindrücke in wenigen schnellen Linien festzuhalten.

For my english speaken reader:
On sunday I dared an outing. I was in Mark Brandenburg in Chorin. There is an old cloister ruin and a sea. On the hot wheather it was good to be near a sea because it was cooler there. I like the old buildings, it was very interesting to hear more about the monks living there in the past.

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