Susanne Haun

Zitat am Sonntag — Michael Bockemühl über William Turner

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. Februar 2019

 

Die Zeichnung wird in den „Vorgang“ der Reise mit einbezogen, wird Teil des Erinnerungsprozesses. Er sah zeichnend.

Michael Bockmühl über William Turner

 

Marokko (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marokko aus dem Bus heraus gesehen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Bockemühl, Michael, in: Powell, Cecilia, William Turner in Deutschland, München 1995, S. 8.

 

 

Marokko – Marakkesch – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Februar 2015

Heute berichte ich von unserem letzten Tag in Marakkesch, Marokko.

 An der Kutubiya Moschee (c) Foto von Susanne Haun

An der Kutubiya Moschee (c) Foto von Susanne Haun

Alleine um alles Sehenswerte in Marakkesch zu besichtigen, benötigt man schon mindestens eine Woche. So streiften wir die Plätze, Moscheen und Museen nur. Der Bahia Palast aus dem 19. Jahrhundert besticht durch seine Mosaike und Holzdecken und Türen. Er enthält 50 Räume, die heute leer stehen.

Bahia Palast Marakkesch (c) Foto von M.Fanke

Bahia Palast Marakkesch (c) Foto von M.Fanke

Erstaunt war ich, wie leer der Gauklerplatz um 10 Uhr früh ist. Die Atmosphäre verströmt die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm.

Der Gauklerplatz um 10 Uhr morgens (c) Foto von Susanne Haun

Der Gauklerplatz um 10 Uhr morgens (c) Foto von Susanne Haun

 

Lustig habe ich die mit Palmenblätter verdeckten Handyantennen empfunden. Wäre das nicht auch etwas für Deutschland? Wir könnten ja Efeu oder Kastanienblätter verwenden 🙂

 

Impressionen aus Marakkesch (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen aus Marakkesch (c) Foto von Susanne Haun

 

Ab morgen hält wieder mein zeichnerischer Alltag in meinen Blog ein.

Orangen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Orangen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Marokko – Marrakesch – Platz der Gaukler – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Februar 2015
Platz der Gaukler Marrakesch (c) Foto von M.Fanke

Platz der Gaukler Marrakesch (c) Foto von M.Fanke

 

Das Herz Marrakeschs ist der Platz der Gaukler.

Dieser lebendiger Ort verändert sich mit jeder Tageszeit. Rund um den Platz gibt es Restauraunts, auf denen man in der ersten Etage auf der Terasse sitzen, den berühmten marrokanischen Minztee trinken und das Treiben unten aus sicherere Entfernung beobachten kann.

Genauso schön ist es, sich durch die Menge treiben zu lassen und die verschiedenen Köstlichkeiten zu probieren, die dort ab dem frühen Abend angeboten werden.

 

Aufbau Stände auf dem Platz der Gaukler Marrakesch (c) Foto von M.Fanke

Aufbau Stände auf dem Platz der Gaukler Marrakesch (c) Foto von M.Fanke

 

Die Händler sind sehr aufdringlich. Es passiert schon mal, dass man eine Schlange um den Hals gelegt bekommt und jemand 2 Euro dafür haben möchte, dass der Partner einen mit Schlange fotografiert. Wir haben höfflich aber entschieden abgelehnt und hatten so nach einiger Zeit Ruhe zum schauen! Es spricht sich durchaus herum, wer gerne Fotos von sich mit Getier möchte und wer lieber einfach dem Treiben zuschaut.

Platz der Gaukler (c) Zeichnung von Susanne Haun

Platz der Gaukler (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wir haben lange auf der Terasse eines Cafés gesessen, fotografiert, gezeichnet und das Leben genossen.

Ich habe dieses Mal eine große Auswahl an Fotos getroffen, da ich mich nicht entscheiden konnte, welche am gelungensten sind.

Marokko – Essaouira – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marokko, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2015

Essaouira ist ein wunderschöner Küstenort im Süden Marokkos am Atlantik.

Hafen von Essaouira (c) Foto von Susanne Haun

Hafen von Essaouira (c) Foto von Susanne Haun

 

Schon nach einer halben Stunde lösten wir uns von der Gruppe und striffen alleine durch den Ort. Wir haben sicher nicht alles gesehen, wir saßen ganz in Ruhe auch drei Stunden in einem Kaffee und taten gar nichts außer Land und Leute zu betrachten. Es war ein herrlicher Tag. Die Erholung und Ruhe benötigte ich dringend.

 

Hafen von Essaouira (c) Foto von M.Fanke

Hafen von Essaouira (c) Foto von M.Fanke

 

Tom fragte mich, was ich von Essaouira halte. Ich denke, es ist ein sehr touristischer Ort und hier findet man auch nicht das ursprüngliche marokkanische Leben. Aber es ist so schön blau und zur Erholung nach einer Rundreise durch das Land sehr geeignet.

 

Möwe (c) Zeichnung von Susanne Haun

Möwe (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wenn wir auf Reisen Hunger haben, schaue ich immer, wo viele Einheimische im Kaffee oder Restaurant sitzen und diesen Ort wähle ich aus. So haben wir es auch in Essaouira gehalten und so ein Restaurant gefunden, wo keine Akrobaten, Verkäufer und Bettler durch die Tische gehen durften. Der Besitzer passte sehr auf, dass seine Gäste in Ruhe das Essen geniessen konnten. Die Medina von Essaouira besitzt ungewöhnlich große Gassen/Straßen und ein Verlaufen ist so gut wie unmöglich.

Ein Kalligraph schrieb für kleines Geld unsere Namen.

Susanne Namens-Kalligrafie - unbekannter Schreiber aus Essaouira

Susanne Namens-Kalligrafie – unbekannter Schreiber aus Essaouira

 

M... Namens-Kalligrafie - unbekannter Schreiber aus Essaouira

M… Namens-Kalligrafie – unbekannter Schreiber aus Essaouira

 

Insgesamt finde ich, dass Marokko modernes und traditionelles Leben zu bieten hat. Ich war erstaunt über die Vielfältigkeit des Landes. Morgen werde ich euch unsere Eindrücke von Marakkesch zeigen.

 

Marokko – Der Ziegen – Argan – Baum – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marokko, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2015

Heute zweifelte ich, ob ich weiter die Marokko Fotos hier zeigen sollte.

Der Arganbaum mit Ziegen (c) Foto von Susanne Haun

Der Arganbaum mit Ziegen (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich führe den Blog, um meine Zeichnungen zu zeigen. Die Zeichnungen nahmen jedoch auf unseren Reisen eine weniger dominante Rolle ein. Natürlich zeichne ich, denn ohne meinen Block und meinen Füller gehe ich nicht aus dem Haus. Natürlich könnte ich auch nur die Zeichnungen zeigen. Aber ich habe große Freude an den Fotos. Ich sortiere sie und erlebe dabei den Urlaub nochmals und erstelle auch nebenher gleich ein Fotoalbum für das Regal.

Ja, ich schaue mir die Fotoalben auch später noch an. Sie verstauben nicht im Schrank und auch auf meiner Festplatte schaue ich gerne in den unterschiedlichen Reise-Foto-Direktories.

Nach Abwägung des Für und Wieder habe ich mich entschieden, auch die letzten drei Tage unserer Marokko Reise hier zu zeigen.

 

Ziege (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ziege (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auf dem Hinweg nach Essaouira hielten wir am „Ziegenbaum“ – die Ziegen werden für die Touristen in den Baum gesetzt. Sie fressen die Früchte des Arganbaums. Aber Arganfrüchte sind erst im September reif und dann klettern die Ziegen wohl wirklich in die Bäume. Aber stimmt das? Die Äste des Baums sind dort verstärkt, wo die Ziegen sitzen. Natürlich darf man nur fotografieren, wenn ein entsprechendes Trinkgeld fliesst.

In einer Frauenkooperative werden die Argannüsse zu Öl verarbeitet. Dieses Öl wird für Kosmetik, alternative Heilmittel und zum Essen benutzt. Ob die Frauen sich vor der Arbeit umziehen? Sie kommen mit Jeans an und ziehen dann für uns Touristen die traditionelle Kleidung an, um uns die Vergangenheit zu zeigen? Ich weiss es nicht.

 

Verarbeitungsstätte der Arganfrüchte (c) Foto von Susanne Haun

Verarbeitungsstätte der Arganfrüchte (c) Foto von Susanne Haun

 

UPDATE oder P.S.: Während ich den Blogbeitrag schrieb, trudelte der Kommentar von Veitraum zum gestrigen Beitrag ein. Ich habe mich sehr gefreut und er hat mich zum Weiterbloggen der Marokkofotos animiert.

 

Marokko – Casablanca – der Königspalast – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Februar 2015

Nach der Besichtigung der hier im Blog gezeigten Hassan II Moschee blieben wir den Nachmittag über in Casablanca und besichtigten den Königspalast und streiften durch die Straßen.

Casasblanca (c) Foto von Susanne Haun

Casasblanca (c) Foto von Susanne Haun

 

Wieder sonderten wir uns von der Gruppe ab. Wir entwickelten Rhythmen, um uns freie Zeit zu schaffen. Wir liessen Programmpunkte, die uns nicht interessierten (in der Art wie Touristen-Folklore) und vor allem das gemeinsame Mittagessen weg und kosten lieber in den Medinas die Tajine, das Nationalgericht der Marokkaner.

 

Casasblanca (c) Foto von M.Fanke

Casasblanca (c) Foto von M.Fanke

Mir gefielen die hochmodernen Straßenbahnen und die roten kleinen Taxis mit den Holzgepäckbrücken.

Am Palast gefielen mir am besten die zahlreichen weißen Ornamente.

Casablanca (c) Zeichnung von Susanne Haun

Casablanca (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Marokko – Casablanca – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Februar 2015

Bei Casablanca denkt jeder natürlich als erstes an Rick’s Café aus dem Film Casablanca.

Hassan II Moschee (c) Foto von M.Fanke

Hassan II Moschee (c) Foto von M.Fanke

So erhielten wir von meinem Bruder auch den Auftrag, Fotos dieses berühmten Cafés mit nach Hause zu bringen. Natürlich existierte Rick’s Café nicht in Casablanca, es stand in den Universal Studios als Filmkulisse. Eine findige Amerikanerin hat jedoch ein Café entsrechenden Namens eröffnet und nutzt den legendären Namen für hohe Preise. Auch waren wir Abends nicht mit bei Rick’s und genossen gutes Essen bei uns im Hotel. Auch den Rest des gemeinsamen Gruppen-Abendprogramms sparten wir uns und genossen die Freiheit bei einem Spaziergang an der Küste bei Sonnenuntergang.

Casablanca Rick's Cafe (c) Foto von Susanne Haun

Casablanca Rick’s Cafe (c) Foto von Susanne Haun

Am nächsten Tag ging es wieder gemeinsam weiter zum größten sakralen Bau der Welt, die Hassan-Moschee. Die Moschee ist wirklich beeindruckend groß, das Minerett ragt 200 Meter in die Höhe. Die Moschee darf nur zu bestimmten Zeiten besichtigt werden und so bildeten sich mindestens 3 Gruppen von der Größe um die 100 Menschen in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch, die gemeinsam durch die Moschee geführt wurden.

Viele Eindrücke in kurzer Zeit, zum Zeichnen kaum Zeit und so zeige ich heute zu den Fotos mein gezeichnetes Frühstücksei.

Ei Ei (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ei Ei (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marokko – Rabat – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Februar 2015

In Rabat steht die unvollendete Moschee, genannt der Hassanturm. Vor Vollendung des Bauwerks starb der König und deshalb wurde die Moschee nicht zuende gebaut.

Der Hassanturm in Rabat (c) Foto von Susanne Haun

Der Hassanturm in Rabat (c) Foto von Susanne Haun

Ein Fremdenführer erzählt uns vieles zum Bauwerk. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr müde von der bisherigen Reise. Die Eindrücke türmten sich und warteten darauf, verarbeitet zu werden. Es ist unglaublich, wieviel und in welcher Schnelligkeit die „Points of interest“ bei solch einer Reise abgefahren werden. So hat sich meine Vermutung bestätigt, dass eine organisierte Rundreise nichts für mich ist.

Meine eigene Arbeit kann ich mir als selbständige, freischaffende Künstlerin einteilen, wie ich möchte. Da ist es schwer für mich, solch einem strengen Zeitdiktat unterworfen zu sein. Ja – an der Uni habe ich auch feste Seminarzeiten, die ich auch immer einhalte. Aber auch die Seminare habe ich mir selber ausgesucht und so den Stundenplan selber organisiert.

Wir besuchten auch den Königspalast in Rabat. Dort zeichnete ich die Palmen und Papageienblumen.

Pflanzenwelt Marokkos (c) Zeichnung von Susanne Haun

Pflanzenwelt Marokkos (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marokko – Berberteppiche – Zeichnung und Foto von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Februar 2015

Solche Rundreisen wie wir sie in Marokko machten, haben ein Hauch von Butterfahrt.

Und so fanden wir uns am Morgen in einer Teppichfabrik wieder, die „welch ein Zufall“ genau auf den deutschen Touristen ausgelegt war. In einem Schauraum sassen Frauen an Webstühlen und zeigten uns die klassische Art zu weben und knüpfen. Ich weiss, es ist für den Touristen inszeniert aber trotzdem machte es mir Freude, der Aufforderung zu folgen, mich neben einer Weberin zu setzen und mir die Knoten zeigen zu lassen.

 

Marokko - in der Teppich Manufaktur (c) Foto von M.Fanke

Marokko – in der Teppich Manufaktur (c) Foto von M.Fanke

 

Die Prinzessin von Marokko, Salma Bennani, unterstützt die Frauen, die in größtenteils in ihren Heimatdörfern in Kooperativen Teppiche weben. Ich habe zu diesem Thema etwas gegoogelt und aus einem alten Tagesspiegelartikel (siehe hier) erfahren, dass Salma Bennani Informatik-Ingenieurin und die erste Frau des Königshauses ist, deren Foto veröffentlicht wurde (siehe hier).  In wie weit sie die Konditionen der arbeitenden Frauen in Marokko verbessern kann, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.  Der Beitrag  „Küche, Kinder, Karriere – Marokkos Frauen wollen nach oben“ vom Marokkanischen Rundfunk und der Deutschen Welle zeichnet ein interessantes und kritisches Bild der Frau in Marokko (siehe hier)².

 

Marokko - in der Teppich Manufaktur (c) Foto von M.Fanke

Marokko – in der Teppich Manufaktur (c) Foto von M.Fanke

 

Zum Zeichnen war ich zu beschäftigt und so sind unruhige Zeichnungen von der „Teppichvorführung“ entstanden. Die potenziellen Käufer werden in einen großen Raum auf Bänken an die Wände gesetzt und unzählige Männer rollen in atemberaubenden Tempo Teppiche auf dem Boden aus. Das war fast wie im Zirkus! Zum Schluß ist der Boden in mehreren Lagen mit Teppichen überdeckt.

Achja – wir haben KEINEN Teppich gekauft. In meiner gesamten Atelierwohnung gibt es keinen Teppich. Die abgezogenen Dielen sind sehr warm und Teppich ist in einem Atelier so ziemlich das unpraktischste was es gibt.

 

 

 

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²Küche, Kinder, Karriere – Marokkos Frauen wollen nach oben, Eine Koproduktion aus der Serie ‚Herausforderung Gleichberechtigung‘ amBeispiel Marokkos,Partnersender: der marokkanische Rundfunk (Abkürzung: SNRT) und der Deutschen Welle,Autorinnen: Nadia Chakroune und Mireille Dronne (siehe hier)

Marokko – Meknes – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Februar 2015

Wie bin ich nach Marokko gekommen? Gelegenheit!

Diese Reise haben wir als “Gelegenheit” mitgenommen, das Angebot flatterte aus dem Sonntagstagesspiegel auf den Tisch: 7 Tage Rundreise Marokko für „nen Appl und nen Ei“.
Wir erhofften uns von der Reise, einen ersten Eindruck zu gewinnen und herauszufinden, ob uns Marokko liegt!
Wir sind begeistert und werden sicher in Ruhe und mit viel Muse ins Land zurückkehren.

 

 Meknes Stadttor Bab El Mansour(c) Foto von Susanne Haun

Meknes Stadttor Bab El Mansour(c) Foto von Susanne Haun

 

Meknes haben wir kaum gesehen. Wir sind Abends angekommen und Morgens abgefahren.

Mit einem sehr guten Fremdenführer aus Meknes, der einen schmissigen Vortrag über seine Arbeit am Goetheinstitut, der deutschen Grammatik, und natürlich Meknes selber hielt, erkundeten wir lange und ausgiebig Mausoleum des Sultans Moulay Ismail und das Leben um das Stadttor Bab El Mansour. Mich faszinierte besonders die Ornamentik der Bauwerke.

Meknes Mausoleum des Sultans Moulay Ismail (c) Foto von Susanne Haun

Meknes Mausoleum des Sultans Moulay Ismail (c) Foto von Susanne Haun

 

Zu meinen Zeichnungen: In Marokko ist es wie in jedem islamischen Land: wir sehen Frauen mit Kopftücher und ohne, charismatische und weniger charismatische Frauen, junge und alte. Marokko war das erste islamische Land, dass die Gleichberichtigung der Frau in die Verfassung aufnahm. In wie weit die Gleichberechtigung auch durchgesetzt wird, das kann ich nicht beurteilen. Mir hat es große Freude gemacht, die Faltenwürfe der Kopftücher, Mäntel und Kleider festzuhalten. Es ist eine Herausforderung! Die Dame auf der ersten Zeichnung hatte traditionelle Kleidung und dazu einen hochmodernen Tragesack für Babys um. Der Kontrast war sehr interessant, schade, ich hatte nicht mehr Zeit für weitere Zeichnungen.

Marokko (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marokko (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

In Deutschland ist der Anteil der Professorinnen an den Unis 5% in Marokko beläuft sich der Anteil auf 35%. Die deutschen 5% finde ich wahrlich bedenklich!

 

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