Neulich fragte mich Daniel Büchner, der Verläger und Keltologe, wie man so einen Haufen häßlicher 60ziger und 70iger Jahre Vasen ansammeln kann wie ich.
Ich erklärte ihm, dass Form und Farben der Vasen mich schon zu vielen Bildern angeregt haben und ich für meine ehemaligen Malschüler viele Stillleben mit ihnen aufgebaut habe.
Heute habe ich mir seit langem wieder einmal ein art magazin gekauft und habe mit einem breiten Lächeln die Home-Story des Künstlers Anselm Reyle gelesen. Auch er hat eine Sammlung ähnlicher Vasen.
Ich sammle gerne bizzare Objekte auf Flohmärkten und bei Trödlern. So auch der heute gezeichnete Porzellanpuppenkopf mit der Nr. 50. Ich habe den Kopf schon sehr lange und er ist auf vielen Leinwänden von mir zu sehen. Aber gezeichnet habe ich den Kopf heute das erste Mal. Ich mag die Drahtstifte, die aus dem Oberkörper heraus kommen und die mich an die Borg denken lassen! Früher waren daran sicher die Arme und beine befestigt, wohin diese wohl ihren Weg gefunden haben?
Ein Foto von meinem gesamten bunten Vasenbestand habe ich nicht aber das werde ich nachholen. Bald wird es Fotos von meinem gesamten Vasenbestand geben.
