Als ich gestern in meinen Fotos von der Toskana blätterte, fand ich auch ein Foto von meinem Sohn. Beim ersten Toskana Aufenthalt war er noch keine zwei Jahre alt.
Inzwischen ist er fast 17 Jahre alt und ich erschrecke immer noch, wenn er ans Telefon geht und ich die mir so fremde Männerstimme höre. Stimmbruch!
Damals – als er zwei Jahre alt war, war die Welt noch in Ordnung und die schwierigste Frage, die ich als Mutter zu beantworten hatte war, ob er Kakao oder Tee zum Frühstück möchte.
Mit 17 sind die Fragen viel schwieriger geworden: welche Leistungskurse soll er nehmen und wie war das im 2.Weltkrieg. Ich konnte von meiner Oma und meinen Eltern den 2. Weltkrieg noch aus erster Hand erzählt bekommen – ich erzähle meinem Sohn die Berichte meiner Oma schon aus zweiter Hand.
Wie anders soll man die heile Welt von damals darstellen als in orange – gelb? Wie anders soll ich die Neugier auf die Welt in den Augen zeigen als in warmen Orange?
