Schon Anfang 2000 habe ich begonnen, Textelemente in meine Zeichnungen zu schreiben.
„Was steht da?“ fragen viele Betrachter, da ich den Text fast unlesbar und schnell schreibe. Die nächste Frage lautet: „Ist der Text von dir?“
Ich schreibe meine Gedanken, die ich beim Zeichnen habe, auf. Wie ich ab heute weiss, ist es ein Automatismus, die Worte aus meinem Kopf fließen von der Feder ins Bild, ohne dass ich darüber nachdenke. Es sind „Gedankenfragmente“, die mir sehr wertvoll sind und die die Zeichnung beleben und ich setze die Schrift statt Schraffuren ins Bild um Dunkelheiten zu erzeugen.
Meinen Engel – Flamingo kommentierte Dirk Brose (seht hier) und ich nahm mir vor, seine Worte in die Zeichnung einfliessen zu lassen. Das hatte ich mir so einfach vorgestellt, aber es war mir dann fast unmöglich, weil ich zum Bild meine Gedanken gefaßt hatte und beim Schreiben zum Teil einfach andere Worte, ja wieder meine Gedankenfragmente aus der Feder flossen.
