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Arbeiten mit Jürgen auf Prösitz = Ur = Ursprung/Anfang = Element – Zeichnungen von S.Haun und J.Küster

Jürgen alias Buchalov und ich haben die Zeit auf Prösitz auch zum Arbeiten genutzt.

Da wir unser double bind Projekt (siehe hier) abgeschlossen haben und nun auf der Suche nach einem Ausstellungsort sind, haben wir ein neues noch unbenanntes Projekt begonnen.

Stehend und gehen, jeder hat für sich begonnen (c) Foto von M.Fanke

Dabei sind wir anders vorgegangen als bei unseren gemeinsamen Berliner Blättern (siehe hier ein Beispiel).

Unsere Erfahrungen, die wir beim gemeinsamen Zeichnen in der Vergangenheit machten, sind selbstverständlich eingeflossen. Die Umgebung „Prösitz“ ist in unsere Arbeiten ein entscheidender Faktor. Wir arbeiteten im stehen und gehend und saßen uns im Zeichenprozeß nicht gegenüber. Jeder hat für sich begonnen und der andere hat im zweiten Schritt ergänzt.

Danach haben wir die Arbeiten gruppiert und vier Gesamtbilder daraus gelegt.

Erste Gruppierung (c) Foto von Susanne Haun

Im nächsten Schritt wurden Verbindungen geschaffe, die wir wieder auseinanderrissen und zu neuen Gruppierungen zusammenlegten.

Jürgen dachte dabei an Schiffe, Grabplatten und die Steine in der Klosterkirche.

Ich war ganz beim Künstlergut Prösitz, Ort und Zeichnung verschmolzen ineinander.

Verbindungen auflösen (c) Foto von Susanne Haun

Nachdem wir unsere Arbeiten gruppiert hatten, suchten wir das gemeinsame Thema eines jeden gruppierten Blocks und erhielten Köpfe, Tiere, Landschaft und Häuser.

Micha betrachtete unsere Arbeit mit Abstand und Interesse und zuerst ein wenig Ratlosigkeit des Realisten. Er suchte das verbindende Glied. Mit etwas Abstand wurden für ihn die Übergänge sichtbar und er fasste unser Motto für diese Arbeiten gut zusammen:

„Wir schauen mal, was wir gemacht haben!“

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