„Um einen Kindertag wieder herzustellen, bräuchte es 1.000 Bilder.“
Hermann Hesse
Vor einiger Zeit las und hörte ich im sätzeundschätze- Blog das Pausenzeichen: Hermann Hesse liest “Über das Glück” (1949).
Während ich an dieser Collage arbeitete, hörte ich Hesses Ausführungen vom Glück.
Ich fand dazu sehr passend das Foto von zwei jungen Männern, fast noch Knaben am Beginn ihres Lebens. Dazu ordnete ich die Seite aus einem Märchenbuch in altdeutscher Schrift. Ich suchte mir die Geschichte „Das Zauberbuch“ aus. Die Puppe ohne Beine, schon sehr ramponiert legte sich dann fast wie von selber neben dem Bild. Diese Puppe ist auch der Ausgangspunkt für ein Objekt zum Thema „double bind“, was noch in meinem Kopf schwirrt. Es soll der Gegenpart zu Jürgens sachlichem Objekt (siehe hier) zum Projekt werden.
In meiner Collage wird der Puppenkörper zum lebendigen Kind, dass auf die halberwachsenen Männer schaut. Das Alter hat in dieser Collage nichts zu suchen. Obwohl ich persönlich in jedem Alter Glück finde!
