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Sibelius und Bartok – ein Besuch im Konzerthaus mit Füller und Skizzenbuch – Susanne Haun

 

Letzten Sonntag war ich im Konzerthaus und saß rechts im zweiten Rang genau über dem Orchestar! Was für ein Augenschmauß.

Musikalisch muss ich zugeben ist es eindrucksvoller, wenn man stereo hört und entsprechend mittig sitzt.

Sibelius‘ Violinenkonzert haben die Besucher vor der Pause genossen. Ich habe mich dieses mal nicht immer auf die gesehenen Linien konzentriert sondern mich auch von der Musik mitreissen lassen. Die Zeichnungen sind anders, als bei meinen vorigen Konzerthausbesuchen (siehe hier). Ich bin überzeugter von meinen heute gezeigten Konzerthauszeichnungen, sie erscheinen mir sicherer, gezielter und doch spontan.

Es mag auch daran liegen, dass ich mich in der letzten Zeit sehr auf meine Skizzenbücher konzentriert habe.

Nach der Pause wurde Der wunderbare Mandarin von Bartok gespielt. Ich bin immer noch beeindruckt von der Menge an Orchesterteilnehmer, ich hatte das Gefühl, der Rang vibiriert von der Musik. Der Chor stand zwischen dem Publikum und ich musste ihn erst suchen. Ich hatte ihn auf der Bühne erwartet und war überrascht als ich ihn hörte aber nicht sah.

Viel zu schnell war das Spektakel beendet. Beeindruckt haben mich auch der Dirigent Iván Fischer und die Violinistin Patricia Kopatchinskaja. Sie sind beide auf meinen Zeichnungen zu finden.

 

 

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