In meinem Atelier steht ein großer Ordner „Wissenswertes“, in dem ich Zeitungsartikel, Info-Material aus Galerien, Kopien aus Büchern, Internetausdrucke und ähnliches abhefte.
In diesem Ordner befindet sich auch der Artikel „Bilder voll Zärtlichkeit und Zauber“ aus der Weltkunst
3/2006. An diesen Artikel erinnerte ich mich, als ich heute zur weißen Pastellkreide griff, um mein Portrait zu höhen. Der Artikel berichtet von den Portraits Alexej Alexejewitsch Harlamoff (1840–1925)[, der meistens unbekannte Modelle malte und dabei viel weiß benutzte. Harlamoff verdiente erfolgreich Geld mit seinen Bildern.
Seine Kollegen nannten seine Arbeit „Köpfchen“ Bilder und unterstellten ihm, nicht ernsthaft genug zu malen und erklärten seine Arbeit kurzerhand zu „Kitsch“.
