Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen – Zeichnung von Susanne Haun
Susanne Haun
Ich freue mich immer sehr, wenn ich ein Projekt abschliessen kann. So auch die Illustration zu den „Knabenthaten des Cuchulinns“, ein Auszug aus der irischen Sage „Der Rinderraub“.
Ich habe zwei Jahre an der Illustration gearbeitet, die insgesamt aus 23 Blätter à 30 x 40 cm besteht. Das Schwierigste an speziell dieser Illustration war, sich in die Zeit der Geschehnisse einzudenken. Meine eigene Restriktion war, dass ich kein Blut auf den Zeichnungen fliessen lassen wollte. Das ist nicht einfach gewesen, spielt die Handlung der Sage doch um das Jahr Null und diese Zeit ist nun einmal blutdrünstig.
Titelblatt - Zeichnung von Susanne Haun
Als Abschluss habe ich folgendes Zitat aus dem Manusskript von Ernst Windisch gewählt:
„Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen: ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck,
ein grüner Fleck, ein gelber Fleck. Fünfzig hellblonde Haarsträhne von dem einen
Ohr von ihm bis zum andern, wie der Kamm einer Birke oder wie Nadeln von
lichtem Golde gegen das Antlitz der Sonne. Eine glänzend weisse geschorene
Stelle auf ihm, als ob eine Kuh sie geleckt hätte. Ein grüner Mantel um ihn, eine
Nadel von Silber darin. Ein Untergewand von Goldfaden um ihn.“
Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck - Zeichnung von Susanne Haun
Nun werden die Zeichnungen von einem professionellen Fotografen abfotografiert und dann wird der curach-bhan Verlag ein Kunstbuch in kleiner Auflage mit laufender Nummerierung (wahrscheinlich auf Hahnemühle Bütten) im Offset Verfahren drucken.
Titelblatt – Zeichnung von Susanne Haun
Kampfeswut – Zeichnung von Susanne Haun
Die Schleuder – Zeichnung von Susanne Haun
Unter dem Kissen – Zeichnung von Susanne Haun
Culann der Schmied – Zeichnung von Susanne Haun
Dem Schlachthunde – Zeichnung von Susanne Haun
Vor dem Thor – Zeichnung von Susanne Haun
Das Orakel – Zeichnung von Susanne Haun
Conchobar gab ihm seine eigenen zwei Speere – Zeichnung von Susanne Haun
Dreimal fünfzig Kanben um Folloman den Sohn Conchobars bei ihren Künsten auf dem Anger von Emain – Zeichnung von Susanne Haun
Lass die Pferde jetzt zur Grasweide, kleiner Knabe – Zeichnung von Susanne Haun
Sie geht bis zur Furt der Wache in Sliab Fuait – Zeichnung von Susanne Haun
Wenn ferner Spielleute in das Land kommen – Zeichnung von Susanne Haun
Das ist auch der Weisse Carn von Sliab Moduirn – Zeichnung von Susanne Haun
Ich werde meine Hand für ihn an den Kunststück-Schwippstock legen – Zeichnung von Susanne Haun
nachdem sie sein Herz in seiner Brust durchbohrt hat – – Zeichnung von Susanne Haun
Seinen Namen hat er davon, dass er wie eine Schwalbe oder wie ein Wiesel auf dem Meer umherläuft – Zeichnung von Susanne Haun
Ja, eine Art Kühe sagte Ibar es ist ein Rudel von Hirschen – Zeichnung von Susanne Haun
Ein Zug von Schwänen – Zeichnung von Susanne Haun
Weiber hinaus lasse – Zeichnung von Susanne Haun
Weiber hinaus lasse – Teil A – Zeichnung von Susanne Haun
Weiber hinaus lasse – Teil B – Zeichnung von Susanne Haun
Er wurde in drei Fässer mit kaltem Wasser gebracht, um seine Wut abzukühlen – Zeichnung von Susanne Haun
Vier Flecke auf jeder seiner zwei Wangen ein blauer Fleck, ein purpurner Fleck – Zeichnung von Susanne Haun