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Figuren des Völkerschlachtdenkmals und Abu Simbel – Zeichnungen von Susanne Haun

Die riesigen Skulpturen und das Gebäude des Völkerschlachtdenkmals erinnerten mich an Abu Simbel in Ägypten.

 

Abu Simbel aus der Erinnerung (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ägypten Abu Simbel 1988, Foto 1 (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich besuchte Abu Simbel 1988, also vor inzwischen 26 Jahren. Die Erinnerungen an diesen Besuch sind nicht mehr brilliant und auch sehr von den Fotos geprägt, die ich damals mit meiner ersten Spiegelreflexkamera, einer Minolta, fotografierte. Es sind nur wenige Fotos, denn ein Abzug war damals teuer und ich überlegte lange, welche Motive ich fotografieren sollte und welche nicht.

 

Völkerschlachtdenkmal (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Im Seminar Kunst und Funktion, in dem wir auch über Denkmäler sprachen, wurde uns klar, dass wir zuerst über den Begriff „Denkmal“ und seine Bedeutung nachdenken müssen.

In der Bibelübersetzung Luthers wird der Begriff Denkmal erstmalig verwendet. Für das lateinische „Monumentum” (von monere = an etwas denken machen, erinnern, mahnen) setzt Luther das Wort „Denckmal” aus dem Verb „denken” (erinnern) und dem Substantiv „Mal” (Zeichen). Luther versteht ihn im Sinne von Gedächtnisstütze.

„Das Denkmal ist ein in der Öffentlichkeit errichtetes und für die Dauer bestimmtes Kunstwerk, das an Personen oder Ereignisse erinnern und aus dieser Erinnerung einen Anspruch seiner Urheber, eine Lehre oder einen Appell an die Gesellschaft ableiten und historisch begründen soll.”²

 

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²http://www.kunst-und-funktion.de/sds_tlp/inhalt.htm, 9.9.14, 20:50
„Kunst und Funktion“, FU Berlin, C. Behrmann, G. Janzing, H.-E. Mittig

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