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Das Bild vom Künstler – Susanne Haun

Ich greife nochmals das Thema der Werbung auf.

In Facebook hat die Galeristin und Betriebswirtin Ines Richter folgendes auf meinen Artikel zur Werbung (siehe hier) in der Kunstwelt geschrieben:

„Werbung ist nur ein (kleiner) Teil des Marketings, welcher sich „offenbart“, sobald man mit einer Idee oder einem Produkt an die Öffentlichkeit geht. Marketing ist dann erfolgreich, wenn das gesamte Konzept konsistent ist. Bei Künstlern bedeutet das, Authentizität und „Bildsprache“ mit Wiedererkennungswert (Duktus).“ Ines Richter

Danke für deine Worte, Ines. Werbung ist doch auch gar nichts schlechtes! Es ist ein Muß, um Bilder zu verkaufen. Und am wichtigsten ist es doch, dass das Produkt stimmt, so wie du schreibst, dass ist in der Kunst der Duktus, Bildsprache und Authentizität. Ich verstehe nicht, warum Künstler nicht werben dürfen!

Leider haben viele noch den „armen Künstler“ oder sollte ich Poet sagen, im Kopf.
Ein Werk muß in existenzieller Not geschaffen sein, um ein Werk zu sein. Das ganze Leid des Künstlers muß einfliessen.  Aber ist das noch zeitgemäß?

Das Bild des Künstlers im Wandel der Zeit:

 

Ich 2002 (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich 2015 (c) Foto von Susanne Haun
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