Hegel fast den Begriff des Schönen und der Kunst zusammen. Die Zusammenfassung hört sich fast einfach an.
„Erinnern wir uns desjenigen, was wir schon über den Begriff des Schönen und der Kunst festgestellt haben, so fanden wir darin Gedoppeltes: erstens einen Inhalt, einen Zweck, eine Bedeutung, sodann den Ausdruck, die Erscheinung und Realität dieses Inhalts, und beide Seiten drittens so voneinander durchdrungen, daß das Äußere, Besondere ausschließlich als Darstellung des Inneren erscheint.“²
G.W.F. Hegel
Heisst es jetzt, aufzuatmen? Schließt Hegel mit diesem doch so einsichtigen Satz seine Überlegungen ab?
Nein, natürlich nicht und die Einfachheit des Satzes ist trügerisch.
Schon, wenn wir die weiteren Überlegungen zum Thema Inhalt lesen, wissen wir, dass es noch viel zu klären und überlegen gab. Er gibt zu bedenken, dass der Inhalt zunächst subjektiv sei, ein Inneres, dem gegenüber das Objektive steht. So referiert er, dass das Subjektive zu objektivieren ist.
Hat einer von euch eine Idee, sie das zu bewerkstelligen ist?
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²Hegel, G.W.F., Werke in 20 Bänden, Band 13, Vorlesung über die Ästhetik I, Frankfurt a.M., 1970, Seite 132.
