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Eine Rose ist eine Rose und ist Kunst – Zeichnung von Susanne Haun

Eine Rose ist eine Rose und ist Kunst!

Hegel, der bekannt dafür ist, das Ende der Kunst postuliert zu haben, ist nicht einfach zu verstehen. Bei jeder Sitzung lerne neue Sichtweisen in seinen Texten erkennen.

Unser philosophie Dozent versteht Hegel so, dass eine Rose Schön (Kunstschön) ist, wenn die Rose perfekt in all ihren Facetten zum Ausdruck gebracht wird.

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun
Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Zu dieser Aussage sind wir gestern im Laufe der Diskussion im Hegelseminar über die Stellung der Kunst bei Hegel gelangt.

Mit der Kunstvermögen wir mit unserem Geistigen nach außen zu dringen. Die Kunst führt uns das Geistige vor.

Kunst thematisiert eine geistige Idee in eine Form.

„Die Kunst erinnert uns, dass wir als geistige Wesen wirklich sind.“ fasste unser Philosophie Dozent, Herr Bertram, zusammen.

Die Kunst überschreitet eine Schranke, sie ist nicht nur sinnlich sondern sie geht mit dem absoluten Geist darüber hinaus.

Wir erkennen uns in den Prinzipien der Kunst wieder.

Die gestrige Seminardiskussion war lebhaft und inhaltsschwer. Ich habe obig nur wenige Aussagen aus der Diskussion genommen und schon mit jeder einzelnen können wir Seiten füllen.

Aber die Woche ist lang und ich habe Zeit, die Gedanken um Hegel kreisen zu lassen.

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun
Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

2 Kommentare zu „Eine Rose ist eine Rose und ist Kunst – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Ich sehe in deiner ersten Blume: da will Geistiges nach Außen dringen, aber die Beschäftigung mit Hegel hat den Geist ein wenig verwirrt – was der Schönheit der Rose abträglich ist.:) Die zweite Zeichnung bleibt im Äußerlichen und offenbart mithin nicht, was im Inneren wirkt. (Spaß muss sein, auch bei Hegel-Lektüre).

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