„Ist Schreiben wie Backen, wie Kochen, wie Fußballtraining ohne Ball?“
fragte Jutta Reichelt (siehe hier) auf ihrem Blog.
Mich inspirierte der Beitrag zu folgenden Überlegungen:
Ist es nicht eines der zentralen Schwierigkeiten im Leben herauszufinden, wie ich lerne, was mir Spaß macht und worin ich gut werden kann?
Jutta Reichelt fragte mich daraufhin, wodurch ich lerne, eine Frage die ich ihr gerne beantwortete:
„Learning by doing“ – dieser Ausdruck ist in der deutschen Sprache so schlecht zu übersetzen, trifft es am besten.
Ich probiere erst aus, lerne aus meinen Fehlern und entscheide, ob ich mich mit einem Thema weiter beschäftigen will oder nicht. Wenn ich mich mit einem Thema weiter beschäftigen will, dann lese ich Bücher dazu. Wenn mir das Lesen nicht mehr reicht, dann schaue ich, ob ich mich mit anderen zu dem Thema auseinandersetzen kann und letztendlich ist mein Studium ein Resultat aus dieser Abfolge von Aktionen. Beim Studium lasse ich mich auf die Dozenten ein, gehe ihren Hinweisen nach und informiere mich im Schneeballsystem.
Das Wichtigste dabei ist, dass mich die Themen interessieren und dass ich weiteres dazu erfahren möchte und freude dabei habe.“
Ach ja – eines fehlt noch: Die Ausdauer bei einem Thema zu bleiben!
Mein Thema ist die Kunst, speziel die Zeichnung von meiner eigenen bis zur Zeichnung in der Kunstgeschichte.
