Amsterdam · Foto

Das Rembrandthaus in Amsterdam – Susanne Haun

 

Es war ein Genuß, das Rembrandthaus in Amsterdam zu besichtigen.
Ich kann nur jedem empfehlen, ein bis zwei Stunden Zeit dort zu verbringen.

 

Rembrandthaus Amsterdam (c) Foto von M.Fanke
Rembrandthaus Amsterdam (c) Foto von M.Fanke

Rembrandt war einige Zeit seines Lebens ein wohlhabender Mann. In dieser Zeit lebte er in einem Grachtenhaus, das heute liebevoll restauriert ist und besichtigt werden kann. Nachdem er verarmte, mußte er das Haus aufgeben.

In fast allen Zimmern des Hauses hingen Bilder, die er seinen Kunden zum Verkauf anbot. Im Eintrittspreis inklusive ist eine Audioführung. Man kann selber entscheiden, wieviele Informationen man abrufen möchte, es gibt Texte zu den Räumen, zum Mobilar und zu den Bildern. Der Audioguide ist in vielen Sprachen erhältlich, darunter auch deutsch. So war der Besuch sehr entspannt. Außerdem gab es jeweils eine Vorführung in Rembrandts Radierwerkstatt und in seinem Atelier. Im Atelier wird die Herstellung der Farben Rembrandts mit Pigmenten und Leinöl gezeicht. Die Vorführungen wurden in englischer Sprache gehalten.

 

 

18 Kommentare zu „Das Rembrandthaus in Amsterdam – Susanne Haun

  1. wie interessant!. Da würde ich auch gern Schülerin sein ….Ob wohl auch Mädchen, Frauen zugelassen wurden zum Kunststudium? (ich kenne die traurige Antwort).
    Insbesondere der Raum mit den Farbtöpfchen hat es mir angetan, und dass die Holzfußböden so sauber sind, als wäre nie eine Farbe runtergetropft….Nun, vielleicht hätten sie mich deshalb nicht angenommen: ich bin halt eine Schmutzmalerin.

    1. Ja, Gerda, die Antwort ist wahrlich traurig. Traurig ist auch, dass die Kunstgeschichte vorwiegend von Männern geschrieben wurde und so zum Beispiel für die Textile Kunst keine Rezeption vorhanden ist.
      Der Raum mit den Farbtöpfchen hat mir auch besonders gut gefallen. Als meine Ateliers noch außerhalb meiner Wohnung lagen, da war ich auch Schmutzmalerin. Jetzt in der Atelierwohnung habe ich gewisse Hemmungen, alles schmutzig zu machen. Ich räume tatsächlich viel auf! Wie du ja gelesen hast.
      Einen schönen Restsonntag von Susanne

  2. Meine Tochter und ich haben es uns bei unserem Amsterdam-Besuch vor zwei Jahren ebenfalls angesehen! Hat sich wirklich gelohnt! Schön, jetzt noch einmal ein paar Fotos von innen zu sehen!

    LG Michèle

    1. Meine „Muss ich sehen“-Liste wächst auch immer mehr an, flowery. Durch das Internet sieht man soviele Städte und es werden viele Sehnsüchte geweckt, dass man im Leben nicht alles schaffen kann.
      Liebe Grüße von Susanne

        1. Danke, Peggy, uns hat England ausgesprochen gut gefallen. Wir waren noch in Cambridge auf dem Weg nach Norfolk zu Hanne und Klausbernd und sind von dort nach Bath, Bristol und Avebury und haben es sehr genossen.
          LG Susanne

  3. Hallo Susanne, danke für die Eindrücke vom Rembrandt-Haus in Amsterdam. Witzigerweise hatte ich kürzlich – bei Deinem Selbstporträt in Blau mit der Federspitze – eine Assoziation zu Rembrandt. Schöne Grüße

  4. Hallo Susanne, hast Du auch eine Gravur bei dem Workshop machen konnte? Wir waren letztes Jahr in Amsterdamm und mein Sohn hat einen Welpen a lá Rembrandt angefertigt. Eine tolle Stadt. Liebe Grüße. Wir sollten uns mal wieder treffen. Oxana Mahnac

    1. Hallo Oxana,
      wir haben uns ja lange nicht gehört!
      Nein, ich wollte im Rembrandt Haus an keinem Workshop teilnehmen. Ich habe ja in meinem Atelier selber eine Radierpresse zu stehen und kann sie nutzen wann und wie ich will.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

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