Vor 10 Jahren hatte ich eine museale Ausstellung im Schleswig Holstein Haus in Schwerin. Dafür malte ich auf eine 4 x 2 Meter (800g/m²) großen Leinwand die Lebensstufen der Frau.
Marion von FindeSatz fragte mich in Zusammenhang mit ihrem Tagessatz vom 20. Oktober nach meinem Gemälde (siehe hier).
10 Jahre sind eine lange Zeit, ich würde die Lebensstufen der Frau heute vollständig anders interpretieren. Vielleicht werde ich dieses Projekt einmal in Angriff nehmen. Ich weiss noch, dass die Dame vom Museum fassungslos vor der Leinwand stand und meinte, das seien nun die Lebensstufen der Frau und im Vordergrund steht der Mann. Interessant 🙂
Ich habe einfach Fotos und Presse hochgeladen, damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt. Die Leinwand hing durch ein Loch in der Decke und konnte nur vollständig gesehen werden, wenn der Besucher direkt neben der Leinwand stand. Dadurch rückte der Mann tatsächlich in den Vordergrund des Gemäldes. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. An den Wänden hingen meine täglichen Zeichnungen. Die Rückseite der Leinwand bildete eine kleinere Leinwand, die auch ein Frauenthema behandelte.
Übrigens – die Leinwand existiert nicht mehr in dieser Art. Ich habe sie übermalt. Den Mann in den Vordergrund des Lebens der Frauen zu setzen, nein, das konnte ich nicht bestehen lassen. Über das daraus entstehende Gemälde habe ich schon des öfteren berichtet (siehe hier).
