Der schwedische Gesandte in Venedig schrieb 1736 über Tiepolo, er […] sei außerordentlich geistvoll, von großem Einfallsreichtum und arbeite mit brillanten Farben in atemberaubendem Tempo, ja, er male ein Bild in kürzerer Zeit, als ein anderer brauche, um seine Farben anzureiben.
Ich bin der Meinung, dass die Entstehungsdauer eines Kunstwerkes nichts über die Qualität desselben aussagt. Vielmehr geht jede Arbeit, die ich vor dem letzten Werk gezeichnet habe in das aktuelle Werk ein.
Manchmal sind Portraits Momentaufnahmen, so wie die beiden Zeichnungen von meinem Vater. Die Zigarre im Mund ist ganz typisch für ihn und ich bin immer wieder erstaunt, wie der es schafft, so auch zu reden.
