Ich mag die Berge sehr. Sie sind so majestetisch, unangreifbar und bedrohlich.
Bei unserem kurzen Aufenthalt in Imst, Österreich war nicht viel Zeit zum Zeichnen, und so gehen in die heutige Zeichnung viele meiner Emotionen von den Bergen ein. Die fleissigen Lieschen vorne mit den Regentropfen, die ich bei unserem Spaziergang in Imst spürte, die vielen Fassadengesichter, die uns von den imster Häusern anschauten und bei denen mir war als ob sie die Stützen der Berge und nicht die der Häuser waren und Berge, die die meiste Zeit in Nebel verhüllt ware. Und so kombinierte ich heute all dieses für meine Zeichnung, die die Natur in Imst an einem Herbsttag bei Regen zeigt.
In der Lektüre für Minuten wird Herman Hesse wie folgt zitiert:
„Es gehört zum Wesen der Kunst, dass sie Realität zu gesteigertem Ausdruck bringt und einen geheimen Sinn der Natur enthüllt, den zu finden oder zu erdichten dem Menschen ein uraltes Bedürfnis ist.“
Das, was ich in meinen Bildern darstelle, dafür hat Hesse die Worte gefunden.
Halt, hier hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, Hesses Worte waren vor meinen Bildern da…..
