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Die Wahrnehmung von Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

Henry Bergsons, der französiche Phylosoph schrieb in „Zeit und Freiheit“ über die Wahrnehmung von blau.

Auf Bergson bin ich während des erstellens meiner Hausarbeit für mein Gastsemester  an der FU Berlin in Kunsthistorik gekommen (ich berichtete hier darüber). Das ist das Schöne an neuen Inspirationen, man entdeckt Dinge, die man ansonsten nicht wahrgenommen hätte.

Der Begriff „Blau“ vermittelt aufgrund unserer Verstandsabstraktion verschiedene Farbeindrücke. Ich glaube, wenn ich an blau denke, dann denke ich Ultramarin, weil ich diese intensive Farbe sehr gerne mag.

Wahrnehmung Blau (c) von Susanne Haun

Ich habe einen Engel in Senegalblau auf Calligrafie Papier gezeichnet. Um das Senegalblau zu verdeutlichen habe ich den Hintergrund in vollem Blau gemalt. Auf calligrafie Papier sind Flächen schwerer homogen zu malen. Sie werden fleckig und bei mir hinterläßt das fleckige Blau einen bitteren Beigeschmack. Das ist ganz sicher meine Wahrnehmung!

Engel in Blau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Blaue Farbe auf einem Aquarellpapier verläuft ganz anders, hier ist der Hintergrund auch bewegt, aber nicht so hart und hinterläßt bei mir einen angenehm bewegten Eindruck.

Ich konnte mich nicht beherrschen, ich mußte einfach ein blaues Aquarellblatt erstellen.

Die Wahrnehmung von Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

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