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Alle Menschen sind Kinder ihrer Zeit – Helene von Dönniges – Zeichnung von Susanne Haun

Helene von Dönniges wird vorgeworfen, den Duell-Tod Ferdinand Lassalles verschuldet zu haben.

Ihr Vater war gegen eine Ehe Lassalles mit Helene und forderte Lassalle zum Duell. Stellvertretend für ihn wurde der Ex-Verlobte der Dönniges zum Duell entsandt, der dann auch Lassalle in den Bauch schoß.

Entstehung Helene von Dönniges mit Lassalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Weil das Leben der Helene so interessant klang, habe ich mir auch noch das Buch „Die Todesparzenschönheit“ gekauft und bin beim Lesen sogleich auch zu den Kapiteln, die von ihrem Verhältnis zu Lassalle handeln gesprungen.

Lassalle soll folgendes an die Gräfin Hatzfeldt über Helene geschrieben haben:
„Es ist ein schönes WEib, mit ihrer Individualität nach das einzige Weib, das sich für mich passt und eignet; … nun die alte Kraft ist noch da, das alte Glück auch noch, ich werde alles zum glänzendsten Ziele führen.“³

Das glänzende Ziel hat er nicht erreicht. Aber Geschichte hat er mit diesem privaten Teil seiner Biographie geschrieben. Deshalb habe ich seine Totenmaske wie ein Tatoo auf den Rücken der Gräfin gezeichnet.

For my english speaking reader:
Helene von Dönniges was an interesting woman of her time. She was very young as Lassalle began to interest in her. He was very chraismatic and she fell in love to him. He was more than twice older as she and the parants of her didn’t want the connection with him. So Lassalle lost his life for her.

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²DeFuyard, B.Claus. “Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle”
³Hirner, Andrea. „Die Todesparzenschönheit“. München 2011.

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