Blumen und Pflanzen · Zeichnung

Enzian, Ultraminblau – Zeichnung von Susanne Haun

Als es draußen stürmte, musste ich meine Blumentöpfe vom Balkon in Sicherheit bringen.

Übrig gebliebener Enzian vom Sommer (c) Foto von Susanne Haun
Übrig gebliebener Enzian vom Sommer (c) Foto von Susanne Haun

Der Enzian war so oder so schon verblüht und ich mag die in sich geschlossenen Blüten und hier in meinem Arbeitszimmer konnte ich einfach nicht anders, als sie zu zeichnen. Sie finden sich auch gestern in meiner Collage wieder. Mit schwarzer Tusche hinterlassen sie dort einen anderen Eindruck als heute mit der Ultramarinfarbenden.

Ich habe wasserlöslische Tusche von Sennelier benutzt, sie fliesst langsamer und hinterlässt in den Flächen mehr Struktur. Es ist anstrengender, mit der Sennelier Tusche statt mit der Rohrer und Klinger Tusche zu zeichnen.

17 Kommentare zu „Enzian, Ultraminblau – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Liebe Susanne,
    gefällt mir, wie immer, aber es kommt noch hinzu, dass Ultramarin meine Lieblingsfarbe ist. Durch den blauen Hintergrund entsteht eine feine Farbperspektive …
    Ganz liebe Grüße von Waterland 😉
    Klausbernd

      1. Ja, wie Kandinsky schon erklärte, weil Blau einen in die Farbfläche hineinzieht. Es ist das Tor zur Innenwelt, wie es Friedrich von Hardenberg (Novalis) in seinem „Heinrich von Ofterdingen“ beschreibt in der blauen Blume der Romantik. Blau ist Sehnsucht und Ruhe zugleich …
        Liebe Grüße
        Klausbernd

        1. Danke, Klausbernd, ich schreibe heute einen Beitrag zu meinen neuen Visitenkarten und werde dich wieder zitieren…. mir fiel es mit deinem Kommentar leichter, mich für die Farbe blau für meine neuen Visitenkarten zu entscheiden….
          Liebe Grüße aus dem noch dunklen Berlin von Susanne

          1. Liebe Susanne,

            habe ganz herzlichen Dank! 🙂
            Und mit Blau liegst du bestens auch weil auch Blau die Lieblingsfarbe der meisten Personen in Mitteleuropa ist. Es symbolisiert (siehe Deutsche Bank) Gediegenheit, allerdings auch einen gewissen Konservativismus. Aber wenn ich Ives Klein denke, trifft das gar nicht zu. Sein IKB finde ich ein mich ansprechendes Blau.
            Liebe Grüße aus dem schon dunklen Cley von vorm Kamin
            Klausbernd

            1. Lieber Klausbernd,
              auch Gediegenheit und Konservatismus treffen auf mich zu 🙂 … die beiden kämpfen immer mit meiner Spontanität und meiner Kreativität. Das ist eine gute Mischung!
              Liebe Grüße sende ich dir aus Berlin

    1. Danke, lieber Klausbernd,
      ich bin auch ein großer Ultramarinfan. Gleich werde ich den Enzian nochmals zeichnen, aber ich werde die Blüte ganz groß ins Bild setzen und vielleicht mit einer Koralle und noch anderen Blautönen kombinieren.
      Einen schönen 2. Advent und liebe Grüße von Susanne

      1. Liebe Susanne,
        auch dir einen feinen Adventssonntag. Isst du schon Weihnachtsplätzchen oder Stollen? wollen Siri und Selma wissen.
        Alles Liebe dir von der Küste
        Klausbernd
        wieder mit Strom und warm und trocken 🙂

        1. Lieber Klausbernd,
          ich war bei meinen Eltern, die Familie meines Bruders war auch da. Wir haben Gans gegessen und Nusskuchen und so viel Schokolade wie dann noch in uns hineinpasst und und neben mir steht ein kleiner Adventkranz ohne Tanne, ich habe immer Angst, ich vergesse selbstvertieft die Kerzen und brenne mich und meine Zeichnungen ab…
          Gut, dass du wieder Strom hast, Conny in ihrem Dorf vor Magdeburg ist noch stromlos….
          Liebe Grüße und einen schönen Vor-Weihnachts-Montag von Susanne

          1. Liebe Susanne,
            Gans und Nusskuchen – das hört sich ja voll lecker an 🙂
            Hier ist das Leben fast wieder normal, nur die Küstenstraße ist noch überschwemmt, aber das macht nichts.
            Ich wünsche dir eine hochgemütliche Vorweihnachtszeit und weiterhin so leckere Essen 😉
            Klausbernd

            1. Guten Morgen, lieber Klausbernd,
              am Essen mangelt es bei uns in der Familie nicht – wir essen alle gerne und die Diäten beginnen dann im Januar oder spätestens Mitte Januar, solange essen wir an den Plätzchen, die die Familie meines Bruders immer gemeinsam backt.
              Ist es nicht bedrohlich, so nahe an der Küste zu wohnen? Ich habe mich das dieses Jahr das erste mal gefragt.
              Liebe Grüße sendet dir Susanne

              1. Liebe Susanne,
                das ist es nicht, na, sagen wir es mal so, wenn man auf einer gewissen Höhe wohnt – und hier zählt jeder Zentimeter. Die meisten Küstenorte sind heute so gut gesichert, dass hier größere Überflutungen von Häusern und Geschäften verhindert werden können. Ich finde es unvorstellbar, nicht mehr direkt am Meer zu wohnen.
                Ganz liebe Grüße
                Klausbernd

                1. Lieber Klausbernd,
                  da ist Cley auf jeden Fall weiter als die Orte an der Elbe. Ich wunderste mich nach der ersten Flut, dass schon knappe 10 Jahre später wieder alle Häuser fast direkt am Elbufer standen…. aber die hat ja die nächste Flut mitgenommen.
                  Der Mensch lernt wirklich schwer aus seinen Erfahrungen.
                  Liebe Grüße von Susanne

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