Ein Bild rechnet damit, betrachtet zu werden und es gibt im Bild einen Vorschlag, wie es gesehen werden soll.
Der Betrachter kann also nicht frei assozieren. Und doch ist es das, was die Mehrzahl der Betrachter tun.
So wie die Physiker ihre Formeln besitzen, so besitzen die Kunstwissenschaftler ihr verschiedenen Methoden, die Bilder zu erforschen.
Und wie der Physiker seine Formeln studiert so muss der Kunstwissenschaftler seine Methoden studieren.
Ich mag diese Art der Betrachtung, denn sie eröffnet ein ganzes Universum.
Aber eröffnen 2 Kirschblüten ein ganzes Universum?
