Ich lerne vom Altarbild zur autonomen Tafelmalerei – Susanne Haun

Ich lerne….

Erst im 15. Jahrhundert kommt neben der religiösen Funktion die ästhetische Funktion des Bildes hinzu.
Humanistisches Bildungsgut beeinflußen Künstler und Betrachter. Gemütsregungen werden sichtbar, es findet eine Loslösung vom exakten Bibelabbild statt.

Hoffentlich kann ich vor Aufregung vor der Klausur schlafen … aber warum Aufregung?
Ich habe keinen Zwang hinter den Klausuren und das Studium macht mir große Freude. Aber trotzdem ist der Ergeiz da, auch die Prüfungen zu bestehen, und genauso wie meine Mitkommilitoninnen zu zittern.

Unter dem Kissen - Zeichnung von Susanne Haun
Unter dem Kissen – Zeichnung von Susanne Haun

6 comments

  1. was für ein feines Bild, liebe Susanne, aber gell, DU SCHAFFST DAS 😉
    Daumen drücke ich trotzdem …
    und auch heute sage ich wieder danke fürs Wissen teilen …

    herzliche Grüße Ulli

  2. Liebe Susanne,
    die Ästhetik so wie ichs verstanden habe war früher aber auch noch sehr von ‚Schule‘ und Auftraggeber geprägt, auch wenns schon von der reinen Bibelabbildung wegging, bei den Ikonenmalern war fast schon jeder Handgriff irgendwie vorgeschrieben…
    Für die Prüfung alles Gute, Sonntag schreibt ihr ja keine Klausur 😉
    Liebe Grüße vom windigen Niederrhein
    Tobias

    1. Danke, Tobias, die Klausur beginnt morgen um 12:15 Uhr. Langsam werde ich ruhiger.
      Bei der Autononie des Künstlers – auch der Unabhängigkeit vom Auftraggeber ist Dürer ein gutes Beispiel. Sicher, auch er hatte seine Auftraggeber wie Kaiser Maximilian aber er schuf auch unabhängig aus seinem „Schöpfer ich“.
      Aus dem entzwischen dunklen Berlin herzliche Grüße von Susanne

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