Jeder hat eine Vorstellung von Freud.
Im Fach Philosophie habe ich das Seminar „Siegmund Freud – Philosophische Lektüren“ belegt.
Das Seminar ist mit 70 Studenten überbelegt. So wie dieses Semester alle Seminare in allen Fächern überbelegt sind. Schade! Jedoch machen die Dozenten und Studenten das Beste daraus.
Ich nähere mich Freud in der mir üblichen Weise: ich zeichne ihn und höre dabei einen Beitrag von arte zu Freud (siehe hier). Unser Thema nächste Woche werden die Studien zur Hysterie sein und ich habe noch einige Seiten Lektüre vor mir. Aber ich mag meinen weichen, sanften Einstieg zum Thema.
Natürlich kann mir Freud nicht Modell sitzen und mir stehen nur die Fotos zur Verfügung, die ein jeder von ihm kennt und die Mr. Google auch gleich in der Ergebnisliste meiner Suchanfrage anzeigt. Trotzdem gebe ich der Zeichnung meine Handschrift und entscheide über hell und dunkel und über ausgearbeitet und freigelassen. Da mir rein intuitiv für Freud Blau als passende Farbe erschien, wählte ich mauriziusblaue Antiktusche von Rohrers.
