Susanne Haun

Interessant – Kunstgeschichte Online im Städelmuseum – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 22. März 2016

 

Das Städel Museum kündigte schon frühzeitig die Applikation Kunstgeschichte Online  (siehe hier) auf ihrer Webseite an.
Um nicht den Startschuß zu verpassen, trug ich mich in den Newsletter des Museums ein.

 

 

 

Ich war sehr neugierig und fand schon das Intro zur Kunstgeschichte Online interessant. Das Intro inspirierte mich auch gleich zu diesen schnellen Tulpenzeichnungen. Unglaublich, dass dieser Kunstgenuss kostenlos zu haben ist.

Noch vor 5 Jahren hatte ich Schwierigkeiten, mich auf moderne Kunst einzulassen. Ich fragte mich, ob ich für den Genuss der Kunst vorab zuviel lesen muss? Wo bleibt da das sinnliche Erlebnis?  Durch das Studium habe ich viel über Kunst gelernt. Das klingt verrückt! Ich als Künstlerin, die doch selber Kunst produziert, muß über vergangene und gegenwärtige Kunst etwas lernen? Aber so ist es. Vieles erschliesst sich erst unter Bezugnahme der Zeit, in der die Kunst entstand, unter Betrachtung des sozialen Umfelds des Künstlers, seiner Ausbildung und seiner Außenwirkung. Ich selber kann das an meiner Kunst nicht betrachten, denn ich bin zu involviert, „zu intern“ dafür. Erst in 100 Jahren kann ein „objektiver“ Blick auf meine Kunst geworfen werden.

In Modul 1 geht es mit etwas los, was eigentlich selbstverständlich scheint:

„Ob Malerei, Grafik, Fotografie oder Skulptur: Wer ein Werk verstehen möchte, muss es in seine Einzelteile zerlegen. Erfahren Sie mehr über die Methoden der Bildanalyse und die Bedeutung des genauen Hinschauens.“ Onlinekurs Moderne Städelmuseum, 17.3.2016, 11:00 Uhr

Im ersten Semester sind wir einmal die Woche in kleinen Gruppen ins Museum gegangen und haben hingeschaut! Mitunter haben wir in 90 Minuten nur zwei bis drei Werke gesehen.

Ich war noch nie im Städelmuseum, aber wenn ich das nächste Mal in Frankfurt bin, dann steht es ganz weit oben auf der Liste der Dinge, die ich betrachten möchte. Virtuell habe ich das Gefühl, dort schon „zuhause“ zu sein.

 

10 Antworten

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  1. gkazakou said, on 22. März 2016 at 18:11

    Ja, interessant, hab mich auch mal angemeldet.

    • Susanne Haun said, on 24. März 2016 at 08:19

      Ich will das Modul eins mit meiner Mutter gemeinsam durchgehen, ich glaube es stärkt auf jeden Fall auch das Gedächtnis!

  2. Carlheinz Schanzenbach said, on 22. März 2016 at 19:12

    Sehr zu empfehlen: Was in Kunstwerken (aus dem Städelmuseum) zu entdecken gibt… Das animiert mich, das Museum auch real zu besuchen 🙂 Termin steht für Städel und Schirn (Miró)

    • Susanne Haun said, on 24. März 2016 at 08:21

      Ich suche mir in Museen immer eine bis zwei Arbeit aus, die ich sehr genau betrachte, zu mehr reicht bei mir meistens die Zeit nicht. Aber Berlin hat sehr gute Museen und so kann man sie immer wieder aufsuchen. Manche Bilder begrüßen mich wie gute Bekannte 🙂

  3. Druckschrift said, on 22. März 2016 at 22:04

    Toller Tipp! Habe mich auch angemeldet.

  4. mickzwo said, on 22. März 2016 at 22:08

    Auch Lesen heißt Erfahrungen machen und Erfahrungen sind immer sinnlicher Genuss. 🙂 LG, mick.

    • Susanne Haun said, on 24. März 2016 at 08:22

      Dann viel Spaß beim sinnlichen Genuß, mick!

      • mickzwo said, on 24. März 2016 at 19:52

        Danke!
        Im Städelmusem waren wir schonmal im letzten Jahr. Deswegen hatten wir uns extra dahin aufgemacht. Es ist in der Tat umwerfend. Auf dem Weg dahin habe ich ein modernes Haus entdeckt – es war ein Museum über Kommunikation (oder so). Ich finde das Haus bestimmt wieder und dann gehe ich darein. Toll, diese ganze Gegend – die Museumsmeile ist wunderbar. Auch dafür danke ich dir.

        • Susanne Haun said, on 26. März 2016 at 15:21

          Gerne, Mick, ich freue mich, dass ich euch zu einem Ausflug zur Museumsmeile inspirieren konnte! Frohe Osten von Susanne


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