Susanne Haun

Zerknülltes Stanniol Papier – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2017

 

Bei der Hitze der vergangenen Tage mochte ich kaum aus dem Haus gehen. Schon morgens machte ich nach dem gründlichen Lüften alles dicht und hoffte, das die Morgenkühle möglichst lange in der Wohnung bleibt.

Wie finde ich ein Motiv zum Zeichnen, wenn die die Motivwahl sich auf den Innenraum beschränkt?

Schon in den kleinsten und einfachsten Dingen steckt ein Motiv. Ich habe mich zum Beispiel mit einem Stück Staniolpapier auseinandergesetzt.

 

 

 

15 Antworten

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  1. Eichhoernchenverlag said, on 2. Juni 2017 at 18:59

    Nur eine Stunde mit dem Zug… wir haben einen Gartenschlauch, ein Planschbecken (mit Löchern, daher nur als Fußbad zu gebrauchen, aber immerhin) und die Jäglitz! ;-*

  2. juergenkuester said, on 2. Juni 2017 at 19:13

    Und so, liebe Susanne, funktioniert das auch mit meinen „OrtsMarken“, Schoenes, langes Wochenende und liebe Gruesse aus Weener. – Und von Marinemaler Kruse aus Leer ebenfalls (er behauptet, Dich zu kennen)

    • Susanne Haun said, on 3. Juni 2017 at 09:28

      So klein ist die Welt, Jürgen. Ich bin gespannt, was du noch alles erlebst, lg Susanne

  3. kopfundgestalt said, on 2. Juni 2017 at 21:08

    Was Du technisch genau gemacht hast, kann ich nicht erkennen.
    Nur soviel: Aus zufällig erscheinenden Strichen bilden sich Köpfe und Figuren 🙂

    • Susanne Haun said, on 3. Juni 2017 at 09:28

      Das gefällt mir, ich bin den Linien gefolgt, vielleicht sind sie zu den Köpfen gelaufen!

      • kopfundgestalt said, on 3. Juni 2017 at 11:02

        D.h. Gefaltetes Papier genommen und die Linien verfolgt?

        • Susanne Haun said, on 4. Juni 2017 at 07:50

          Zerknülltes Papier trifft es eher; mein Vater hat mir ein Stück Konfekt gegeben und ich habe das Stanniol Einwickelpapier immer wieder neu zerknüllt.

          • kopfundgestalt said, on 4. Juni 2017 at 08:46

            Das sind natürlich gute Ideen.
            Ähnliche Ideen gibt es auch z.b. in der Keramik. Man kann etwa ein nicht gelungenes Ton-Werk auf den Boden fallen lassen und dann schauen, was sich daraus ergibt.

            • Susanne Haun said, on 4. Juni 2017 at 17:11

              Wobei die Zeichnung nichts dem Zufall überlässt – ich suche mir aus, welche Linien des zerknüllten Papiers ich darstelle. Beim fallengelassenen Ton bestimmt der Zufall das Ergebnis!

              • kopfundgestalt said, on 4. Juni 2017 at 17:22

                …nicht ganz 🙂 Man nutzt das durch das Gefallene Entstandene als Ausgangspunkt für weiteres Modellieren.

                • Susanne Haun said, on 4. Juni 2017 at 17:29

                  Dann ist auch hier nichts alles dem Zufall überlassen – es hört sich interessant an! Hast du ein Beispiel?

                  • kopfundgestalt said, on 4. Juni 2017 at 17:35

                    Meine Partnerin macht so etwas, gerade in ihren Kursen.
                    Ich selbst fertige mehr geometrische Objekte an. Da bleibt dem Zufall wenig Raum. Daher kann ich gerade nichts vorweisen.

                    Das Thema der gegenseitigen Befruchtung der Künste ist spannend! Ein mit mir befreundeter Musikproduzent spricht davon, Ideen der bildenden Kunst zu verwenden.
                    Ich denke, auch in der bildenden Kunst, kann man sich gegenseitig inspirieren. Die Blindstudien unlängst von Dir haben mich bewogen, blind „Informel“ zu zeichnen. Ich bringe demnächst etwas davon.

                    • Susanne Haun said, on 4. Juni 2017 at 18:29

                      Ich bin auf deine blinden, informellen Arbeiten gespannt!
                      Es ist wichtig, sich gegenseitig zu inspirieren und weiterzuentwickeln. Ist das nicht auch eine Art von Fortschritt?

  4. […] das Stanniolpapier (siehe hier) fand ich auch das Motiv Schlüsselbund und Uhr. Gerade die kleinen Dinge des Lebens bieten eine […]


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