
Arbeitstitel
Kennt ihr das?
Ihr bezeichnet ein Gemälde, eine Zeichnung mit einem bestimmten Namen und wisst genau, welches Bild gemeint ist. Jedoch taugen solche Titel nicht für Ausstellungen. Dort verlangen Titel Poesie, Bedeutung und konkrete Hinweise, um den Betrachter*innen die Deutung zu erleichtern. Viele Künstler*innen mögen diese „Vorabhinweise“ nicht und betiteln mit „o.T.“. Mit diesem Titel habe ich ein Problem, denn ein o.T. – selbst durchnummeriert – hat keinen Wiedererkennungscharakter.





Ithas Blumen
Zum Titel „Ithas Blumen“ kam es ganz einfach: Itha hat mich nach Blumenbilder in der Größe 80 x 60 cm gefragt. Und da ich nicht mehr viele davon in meinem Grafikschrank hatte, habe ich mit dem Malen von Blumen begonnen. Es sind letztendlich 10 Zeichnugnen geworden, die ich euch in den nächsten Tagen vorstelle.
Motiv
Als Inspirationsquelle dient mir unser Garten, in dem ich gerne „arbeite“ und, der voller Blumen ist.










Der Frühling kommt
Warum ich mich letztendlich für den Titel „Der Frühling kommt“ entschieden habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Es war das Gefühl, was ich beim Zeichnen empfunden habe. Formal ist die Zeichnung in meinem Werkverzeichnis unter der Nummer 2025.05.14.0001 abgelegt.
Farbschema
Bevor ich mit dem Zeichnen begann, habe ich ein Farbschema erstellt. Hierzu ein Film in Zeitraffer:

Liebe Susanne, für mich persönlich ist o.T. manchmal eine Herausforderung. Denn ich denke, ein Titel wirkt oft wie ein Hinweis oder Rahmen, der Assoziationen lenkt und Bedeutungen miteinander verbindet. Ohne Titel fehlen mir gelegentlich die Kontexte, die die Inspirationsquellen, den Zusammenhang oder die Intention sichtbar machen.
Natürlich eröffnet o.T. auch Interpretationsfreiheit – das kann spannend sein. Dennoch empfinde ich bei Werken mit Titeln oft eine stärkere Wiedererkennung und Orientierung.
Liebe Grüße von Rosie
Ja, liebe Rosie, so geht es mir auch.
Interpretationsfreiheit haben die Betrachter*innen ja trotz Titel.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner nächsten Ausstellung,
Liebe Grüße von Susanne
Eine fantastische Zeichnung, liebe Susanne. Die könnte ich mir sehr gut an einer Wand bei uns vorstellen. Allerdings: so langsam wird bei uns, aufgrund von Marys Kauflust bei Bildern, der Wandplatz knapp. 😉 Wir hätten nie gedacht, dass unser Haus einmal zu klein werden könnte. 😉
Ich hoffe, Euch geht es gut.
Liebe Gruesse aus „Fritztown“,
Pit
Danke, lieber Pit.
Ja, ich kenne diese Problematik. Auch wir sammeln neben meiner Kunst. Wir tauschen des öfteren aus. Gerade habe ich drei Kolleg*innen „aufgehangen“. Neuerstehungen von uns. Da wir unsere Standardrahmen verwenden ist das Austauschen relativ einfach.
Ja, es geht uns gut. Auch, wenn meine Diss geschrieben und durch das 1. Lektorat ist, gilt es nun das Literaturverzeichnis zu überprüfen.
Ansonsten haben wir Freude an den 3 schon geborenen Enkelkindern. Im Oktober kommen dann noch Zwillinge von meinem Sohn und ein Mädchen von Michas Tochter.
Ich hoffe, auch euch geht es gut, liebe Grüße von Susanne
Such beautiful work! And I love your desk and workplace; it fits perfectly with the beautiful creations you achieve.