Am Sonntag letzter Woche war ich mit Andreas in Travemüne. Er hatte in der alten Vogtei eine Ausstellungseröffnung.
So wurde meine Sehnsucht nach der Küste endlich etwas gestillt denn der scharfe Wind und der kleine Hafen haben mir gut gefallen. Der Hafen war so herrlich belebt mit Fischernetzen, Fischkisten, Anhängern – es war ein atmosphärisches Chaos. Im Sommer ist die Küste voll mit Touristen (bin ich ja auch 😉 ) aber jetzt im November ist es dort stiller und uriger.
Ich hatte noch die drei Grazien von letzter Woche im Kopf und habe so drei Fischerkutter gemalt, die für mich so lebendig wie die drei Göttinen sind. Und auch die drei Fischernetze erinnerten mich an die Grazien. Sie schlängelten sich am Kai entlang und ich mag die Perspektive. Einem Boot Seele und Lebendigkeit zu geben ist schwer. Vielleicht mag ich die kleinen Boote auch zu sehr, weil mich auf Ihnen sofort eine unglaubliche Seekrankheit befällt.
