Betrachtungen zur Kunst · Tiere · Zeichnung

Ein Ziegenbock am Wegrand – Zeichnungen von Susanne Haun

Ich lese immer wieder gerne in den Künstlerbiographien aus dem rororo Verlag – dabei lese ich nicht von Seite Eins bis zum Schluß – nein – vielmehr blättere ich und meine Augen suchen Sätze und Wörter, die mir gefallen.

Ich stehe vor meinen Bücherregalen, lasse meinen Blick gleiten und ziehe ein Buch heraus. Heute fand meine Hand Paul Klees Biographie von Carola Giedion-Welcker.

Ziege - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Bütten
Ziege - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Bütten

„Durch Klees Werk zu wandern, ist ein wundersames und schönes Abenteuer.“ schreibt Giedion-Welcker. Da kann ich ihr nur zustimmen. Mein Lieblingsbild von Klee ist „Die Traumstadt„.

Klee entreißt einen Gegenstand aus seiner Umgebung und setzt ihn in das Universum. Zum Beispiel die Kerze aus dem Halter, vom Tisch aus dem Haus in den Garten, das Land, den Weltraum. Er kehrt das innere, verdeckte nach außen und macht es sichtbar. Er formuliert es so: „Sei dieser Gegenstand nun Pflanze, Tier oder Mensch, sei es im Raum des Hauses, der Landschaft oder im Raum der Welt(1923)“.

Ich arbeite an meinen Ziegen weiter – sie sind nun erst einmal da.

Ziege - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Bütten
Ziege - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Bütten

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