Von Herrn Berggruen, der Zeitung und dem Karstadt – Zeichnung von Susanne Haun

Heute morgen kam zur Probe eine Berliner Zeitung zu mir ins Haus. Ich hatte vergessen, was für ein wundervolles Gefühl es ist, mit einer Tasse Kaffee und der Zeitung im Bett zu liegen und zu lesen.

So laß ich von Herrn Berggruen. Sicher, ich hatte den Karstadtverkauf auf Spiegel Online verfolgt aber es ist etwas anderes, alles übersichtlich geordnet in der Zeitung zu lesen und sich nicht die Mühe machen zu müssen alles, was interessant ist, zu googlen. Überhaupt, woher weiss ich denn, was mich interessiert und wonach ich googlen muss?

Jetzt weiss ich, dass Nicolas Berggruen keine Wohnung besitzt, am liebsten in seinem Privatjet schläft und nur 5 Anzüge und 10 Hemden besitzt, das er sozial sehr engagiert ist und ja, so wie ich herausgelesen habe die Welt ein klein bißchen besser machen möchte, aber das dabei seine Projekte auch Geld abwerfen sollen, er aber schon zufrieden ist, wenn er kostendeckend arbeitet.

„Ich arbeite 14 Stunden am Tag, egal, wo ich bin. Das ist mein Leben.“ wird er in der Berliner Zeitung zitiert.

Das alles macht ihn mir sympatisch.

Nicolas Berggruen - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 32 cm - Tusche und Aquarell auf Hahnemühle Bütten
Nicolas Berggruen - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 32 cm - Tusche und Aquarell auf Hahnemühle Bütten

Ein Deutschland ohne Karstadt ist auch schwer vorstellbar. Ich bin mit dem Karstadt am Leopoldplatz, Berlin Wedding aufgewachsen. Dieses Karstadt ist allen Weddingern bekannt, wie oft wird gesagt: „Wir treffen uns am Leo vor dem Karstadt.“. In Tegel der Karstadt ist schon zu. Sicher, der war auch grottenschlecht. Aber trotzdem, er fehlt.

Da wir bis vor einem Jahr in der Nähe vom Karstadt Leopoldplatz unser Atelier hatten, hat auch Andreas das Karstadt in einem Aquarell von sich festgehalten. Schaut hier.

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