Bis vor zwei Jahren glaubte ich, dass es irgendwie nach dem Tod weiter geht.
Aber inzwischen glaube ich, dass das, was von uns bleibt die Summe der Erinnerungen an uns in den Gedanken unserer Nachkommen ist.
Wir hinterlassen als Erbe unsere Gedanken und bereichern damit die Menschheit. Da Vinci, Mozart, Kant, Darwin und viele mehr haben uns ihre Theorien zur Natur, Philosophie, Kunst und Natur hinterlassen. So wird die Menschheit immer ein Stückchen schlauer und das neue Wissen baut auf altem Wissen auf.
Eine der Mythologien, die das Leben nach dem Tod betrifft, ist die Geschichte von Hades dem Gott der Unterwelt. Der Höllenhund Kerberos soll dabei den Eingang zur Unterwelt bewachen. Ich verbinde den Hades auch immer mit Persephone, die er raubte, weil keine Göttin freiwillig mit ihm in der Unterwelt leben wollte.
Vor mehr als 20 Jahren war ich in London in der Tate Gallery und sah dort Persephone von Dante Gabriel Rossetti. Dieses Bild hat sich stark in meinen Kopf festgesetzt wie alle Bilder, die ich dort von den Präraffaeliten sah.
Ich berichtete vom Model Elizabeth Eleanor Siddal schon hier an dieser Stelle.
Ich habe mich heute bei den Zeichnungen Hades und Kerberos ganz von meinem Gefühl leiten lassen und Beschreibungen, die das Aussehen der drei wiedergeben, völlig außer Acht gelassen.
