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Henry Miller – Collage und Zeichnung von Susanne Haun

Die Eindringlichkeit, Außergewöhnlicket und Einsamkeit in den Hörbüchern von Henry Miller springt mich an.

Ich empfinde das Hörbuch hören so oder so intensiver als das Lesen. Mit den Kopfhörern und meinem iPod schliesse ich mich von der Welt aus und begebe mich in einen ganz eigenen Kosmos.

Blatt 26 Henry Miller (c) Collage von Susanne Haun

Begonnen habe ich „Mit Henry Miller nach New York“, dabei entstanden Collagen, darunter auch die Collage „Henry Miller“. Die CD dauert nur 55 Minuten und der Text wird von Jazz Stücken unterbrochen. Das hat mir Zeit zum Nachdenken gegeben.

Ich mag New York sehr, aber ich kenne es nicht. Als Tourist und auch als Ausstellende meiner Werke in der German House Gallery werde ich mit den Sorgen, Nöten und Problemen der Stadt nicht konfrontiert. Ich sehe nur das Glitzern und die schönen Seiten der Stadt. Ich suhle mich in den Hochhäusern und Brücken, im fremden Essen, den Geschäften und den Central Park. Aber kenne ich New York? Nein.

Habe ich eine Vorstellung von Henry Miller nach dem Hören des Buches? Nein.

So ist die Collage sehr gut zu verstehen, die ich nach dem großen Autor benannte. Ich bin zufrieden mit ihr.

Dann hörte ich weiter. Ich hörte „Stille Tage in Clichy“. Ohne Vorwarnung begann ich im Berufsverkehr in der S-Bahn mit dem Buch. Ich hoffe, meine Kopfhörer sind so isoliert, dass die Mitreisenden nicht hörten, was vorgelesen wurde. Ich war auf dem Weg zum Aktmalen, so passte es. Was ich vom Text halte? Ich weiss es noch nicht, ich muss darüber nachdenken. Aber ich höre noch weiter.

Und natürlich habe ich das Netz nach Miller durchsucht! Sehr schön finde ich Henry Millers Punkte für die „Every Day Writer“, welche nahtlos auf die „Every Day Drawer“ zu übertragen sind (siehe hier).

Es entstand mit dem wenigen „mehr an Wissen“ mein Sinnbild von Miller.

Mein Sinnbild von Herny Miller (c) Zeichnung von Susanne Haun
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