Fünf Stunden dauerte gestern die Zugfahrt Berlin – Köln.
Der Zug ist zur Zeit wegen der Schäden des Hochwassers eine Stunde länger als normalerweise unterwegs.
In diesen fünf Stunden änderte sich die Landschaft zusehens und gestern habe ich diese Veränderung mit meiner Handykamera festgehalten und bin erstaunt, was mein Handy zu leisten vermag. Ich bin auch erstaunt, was ich letzendlich für einen Ausschnitt festhalte, ich habe das Gefühl, entweder zu früh oder zu spät abzudrücken. Nie fotografiere ich das, was ich sehe. Der Zug fährt zwischen 160 und 200 km und so ist es kein Wunder, dass mir „mein Ausschnitt“ nicht gelingt.
Ich mag den Zufall, der dabei in Szene gesetzt wird. Mal ist es eine klassische Landschaftsaufnahme und mal sieht man an der Verzerrung des Motivs die Schnelligkeit des Zuges. Das nächste Foto zeigt wiederum die Trostlosigkeit der Städte an den Hauptbahnhöfen.
Ich mag das auf und ab der Stimmungen in den Fotos.
