Rotkehlchen fallen schon wegen ihren orangen Bäuchen auf und verführen zum zeichnen.
Sie hopsen lustig auf ihren Füßen umher und singen schön, hier ein Link zum Gezwitscher dieser Vögel.
Während ich schreibe, stellt ein Journalist im Radio sich mit den Worten vor:
„Ich bin 40 Jahre und fühle mich viel jünger.“
Wie oft höre ich diese Worte in allen Variationen!
Ist es denn erstrebenswert, jünger zu sein oder den Anschein „des jünger sein“ zu geben?
Ich möchte nicht in die Zeit zurück und alles noch einmal erleben.
Nein!
Etwas „besser machen“? Wieso? Und was ist besser?
Sind wir nicht auch die Summe unserer vermeintlichen Fehler?
Sicher, manche Wege, die ich gelaufen bin, waren nicht so glatt, ja sogar rau, aber auf jeden Fall eindrucksvoll.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in unserer Jugend sozialisiert wurden und jedes Jahrzehnt hat seine Prägung.
10 Jahre Alterunterschied sind mitunter Welten.
Ich maße mir nicht an, so jung wie meine 18jährigen Kommilitoninnen zu sein oder mich so zu fühlen oder so zu denken.
Wie soll das denn gehen?
