Die letzten Arbeiten für die Ausstellung ARTenVIELFALT in Grimma beginnen.
Am schwierigsten und anstrengensten war das Säubern der großen Leinwand mit der Nähmaschine. Die Leinwand ist viel zu sperrig, als dass ich sie durch die Nähmaschine ziehen konnte. Also habe ich die Nähmaschine an der Leinwand langgezogen. Bin ich froh, dass das geschafft ist. Die Nähmaschine sieht winzig neben der großen Leinwand aus.
Nun muß noch die Hängekonstruktion für die Leinwand gefertigt werden. In Grimma ist eine besondere Hängung von nöten.
Ich habe nicht genug lange Schnüre für die restlichen zu hängenden Bilder, die ich alle noch rahmen muß. Schon gestern zählte ich meine Schnüre und Haken. Für die 28 Meter Hängefläche, die für mich zu bespielen sind, reichen weder meine Schnüre noch Haken. Dass heisst, dass ich heute auch Einkaufen muß.
Auch die Einladungskarten müssen versendet werden. Eigentlich sende ich sie sonst eher los, aber mein Arbeitsaufkommen war einfach zu gewaltig dafür. Heute morgen beim ersten Kaffee konnte ich die Einladungen dann „eintüten“. Ich bin froh, dass man inzwischen Briefmarken online erstellen und ausdrucken kann. Das vereinfacht vieles. Möchte jemand eine persönliche Einladungskarte von mir erhalten, der schreibe mir einfach eine E-Mail an info@susannehaun.de mit seiner Adresse.
Auch bei Conny Niehoff, die ebenfalls 28 Meter Hängefläche zur Verfügung hat, fehlt es an Material. Sie war schon gestern beim Boesner in Leipzig einkaufen.
Christiane Budig muß zur Vorbereitung die Sockel für ihre Arbeiten neu weiß streichen. So hat jede Kunstart ihre Ausstellungsvorbereitungen.
Eine Arbeit bleibt uns alle gleich: Schilder für die Bilder fertigen und Preislisten erstellen, unsere Vita ausdrucken.
Sicher fallen mir noch 1.001 andere Sachen ein, die zu erledigen sind. Aber für heute mache ich Feierabend.
Wie immer bin ich aufgeregt und dass, obwohl ich Jahr für Jahr ausstelle. Aber es wäre ja auch schlimm, wenn Ausstellungen zur Routine werden.
