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Nochmal ich – Zeichnung von Susanne Haun

Der Cod. Guelf. 61.2 Aug. 8° ist eine Handschrift von 133 Blättern auf Pergament aus dem Anfang des 14. Jahrhundert. Er enthält auf 6 Blättern 12 Zeichnungen. Diese 12 Zeichnungen sind auf den Blättern 78 und 89 bis 93. Erst um 1850 wurden sie das erste Mal erwähnt. Die 2. Lage der Handschrift, in der sich die Zeichnungen befinden,  ist als „Nonnulla ex Prisciano“ (Einige Texte von Prisciano) deklariert. Priciano ist ein bedeutender spätantiker lateinischer Grammatiker, der um 500 lebte.

Da die Zeichnungen in den Datenbanken (vormals Karteikästen, Feldbücher) nicht erwähnt waren, konnten sie in der Bibliothek „verschwinden“. Heute sind Schlagworte (Keywords) ein großes Thema für Archive und Bibliotheken.

Ich – 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin begeistert von diesen Zeichnungen und mein Referat, an dem ich nun schon seit einem Monat arbeite, wird von diesen Zeichnungen berichten. Ich bin gerade dabei meine Unterlagen, die beim Festplatten-Crach verloren gingen, wieder zu rekonstruieren. Dazu muß ich jedes Buch nochmals aufschlagen, die Bilder neu zusammenstellen und auch meine Karteikarten für den Vortrag neu erstellen. Ich arbeite sogar in den Karteikarten elektronisch in Word.

Die heute gezeigten Selbstportraits sind vor dem Platten-Crach entstanden – mit Ruhe!

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