Ich buche Flüge nie nach dem Reisedatum sondern schaue immer, wann es am preiswertesten ist. So kam es, dass wir über Ostern in Rom waren, ohne dass wir es beim Buchen zur Kenntnis nahmen.
Ich begreife immer noch nicht, warum wir für den Hin- und Rückflug pro Person nur 150 Euro bezahlten und das Zimmer am Bahnhof Termini im Herzen Roms für 70 Euro pro Nacht zu haben war. Glück? Zufall? Oder meiden die meisten Besucher Roms dann doch die „Urbi et orbi“ Zeit?
Rom war so voll, dass die Menschen vom Bürgersteig auf die Straße quollen und die Autos nicht mehr fahren konnten.
Ist es immer so voll in Rom?
Ich vermute es fast. Wer möchte nicht einmal die ewige Stadt besichtigen? Ich hatte einen ungefähren Plan, was ich alles sehen wollte. Vieles hatten wir in den Seminaren Bildkünste und Architektur besprochen. Leider haben wir nicht alles geschafft, ich habe das erste Mal erlebt, dass es in einer Stadt soviel zu sehen gibt, dass ich Streß bekam, wo die Besichtigung beginnen und wo sie aufhören sollte.
Gleich um die Ecke unseres Quatiers lag die Santa Maria Maggiore, eine der wichtigsten Kirchen Roms. So kamen wir schon am ersten Tag in den Genuß, sie zu betrachten.
