Susanne Haun

Aufräumen 2. Tag – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 5. April 2016

Am zweiten Tag meines „Kunst-Frühjahrsputzes“ bin ich schon energischer, ich trenne mich von einigen Werken, die ich als schlecht empfinde. Das Entsorgen dieser Zeichnungen ist ein wichtiger künstlerischer Prozeß.

Zwei Schnipsel hebe ich auf. Das Fragment der Blume gefällt mir einfach.

Ich stelle mir die Frage, ob meine Signatur auch schon eine Zeichnung ist?

 

 

9 Antworten

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  1. juergenkuester said, on 5. April 2016 at 17:06

    Liebe Susanne!
    Das ich das noch erlebe: Das Entsorgen von Zeichnungen als wichtigen künstlerischen Prozess (Du erinnerst Dich sicherlich an unsere humorige Grundsatzdiskussion über die Bewertung von Arbeiten nach dem Prinzip A,B und C – welches ich ja für mich selbst so liebe.)
    Gruss Juergen

    • gkazakou said, on 5. April 2016 at 18:28

      Was das wohl für Prinzipien sind? Würd mich brennend interessieren.

    • Susanne Haun said, on 5. April 2016 at 20:24

      Lieber Jürgen,
      ich erinnere mich sehr gut daran. Und auch nur du kannst für dich diese Einteilung treffen. Wir beide haben bei der Diskussion auch festgestellt, dass ich deine Sachen anders sortieren würde, so wie du wahrscheinlich auch meine Sachen anders beurteilst. Deshalb ist es ja so wichtig, dass jeder selber entscheidet, was er aufheben möchte und was nicht und damit gehört es zum eigenen künstlerischen Prozeß dazu!
      Liebe Grüße von Susanne

  2. gkazakou said, on 5. April 2016 at 18:27

    Ich bin beeindruckt! ich habe zwar schon mitgekriegt, dass du ein entschlossener systematisch vorgehender Mensch bist, aber Zeichnungen so rigoros zu entsorgen und das dann auch noch einen künstlerischen Prozess zu nennen – ich sehe, ich habe viel von dir zu lernen! (Das „Entsorgen als künstlerischer Prozess“ imponiert mir sehr, es soll mich bei meinem Aufräumen inspirieren). LG Gerda

  3. Petra Gust-Kazakos said, on 9. April 2016 at 17:44

    Da kommen ja tolle Sachen zutage! Zuweilen fast zu schade zum Entsorgen. Andererseits habe ich auch kein Problem damit, Texte zu löschen, die ich für weniger gelungen halte …
    Liebe Grüße
    Petra

    • Susanne Haun said, on 10. April 2016 at 10:46

      Schreibst du deine Texte auch noch mit der Hand oder nur noch am Rechner, Petra? Vielleicht ist es auch einfacher etwas elektronisches zu löschen als etwas auf Papier?
      Ich habe vier Sicherungen meiner elektronischer Daten:
      1. Auf dem Rechner selber
      2. eine Festplatte zuhause
      3. eine Festplatte bei Micha
      4. einen Stick mit den aktuellen Arbeiten
      Und trotzdem habe ich noch Panik, dass mir Daten verloren gehen. Was bei diesen Sicherungsstrategien unwahrscheinlich ist. Maximal verliere ich eine Woche.
      Liebe Grüße von Susanne

      • Petra Gust-Kazakos said, on 10. April 2016 at 13:46

        Oh, das ist natürlich sehr gut, so viele Sicherungen … Da könnte ich mir mal ein Beispiel dran nehmen … Ich schreibe sowohl von Hand als auch am Rechner, elektronisch Geschriebenes löscht sich allerdings für mich leichter als per Hand Geschriebenes.

        • Susanne Haun said, on 10. April 2016 at 18:08

          Ja, es ist merkwürdig wie flatterhaft und kurzlebig das geschriebene Wort im Rechner ist. Vielleicht auch, weil es viel anonymer ist.


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