Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Wenn sie losgelassen werden – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2017

 

#6

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“

S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

 

Wenn sie durch die offenen Tore fegen - 30 x 35 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wenn sie durch die offenen Tore fegen – 30 x 35 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mir gefällt das Projekt ohne Namen von Jürgen und mir. Unter diesem Text habe ich ein „Was bisher geschah…“ eingefügt. Wir haben das Projekt schon im alten Jahr begonnen, ich hatte eigentlich vor, Jürgen mit Zeichnungen auf Leinwand zu antworten. Die Leinwand ist für ein Projekt dieser Art jedoch zu schwerfällig. Ich bin auf der Leinwand nicht spontan genug in meiner Antwort.

So habe ich beschlossen, das Medium zu wechseln und auf Aquarellkarton zu antworten. Wenn ich es schaffe, werde ich #1 – #5 nochmals bearbeiten. Mal sehen …. ich dürfte ja durch das weniger bloggen dafür Zeit haben 🙂

Für Jürgen habe ich folgenden Satzanfang parat:

#7, S: „Kalte Hände sind ein kritisches …“

 

Was bisher geschah:

 

 

 

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

 

18 Antworten

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  1. Dina said, on 13. Januar 2017 at 18:10

    Ein sehr spannendes projekt, Susanne. Ihr seid beide unglaublich kreativ, wir staunen was ihr beide so anscheinend mühelos auf den Beinen stellen.
    Deine Tusche auf Aquarellkarton finden wir hier großartig!
    Liebe Grüße aus dem stürmischen Cley,
    Hanne und Klausbernd

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:18

      Danke, Hanne und Klausbernd, anscheinend mühelos bringt es auf den Punkt, bei diesem Projekt haben wir längere Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeiten als sonst. Es stört mich nicht wirklich, denn dann setzt sich alles und es kommt etwas vielleicht weniger spontanes aber durchdachteres auf das Papier.
      Hier in Berlin ist es weiß vom Schnee und wir waren in Beelitz und haben den Winterwald bewundert.
      Liebe Grüße von Susanne

  2. Ulli said, on 13. Januar 2017 at 19:01

    ich mag ja die Kürze der Sätze sehr und nehme ich erneut als Anregung mit…
    herzliche Grüsse
    Ulli

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:20

      Das freut mich, Ulli. Vielleicht sollten wir in der Ferne —- oder Nähe, je nach Perspektive ein Projekt zu viert planen. Liebe Grüße von Susanne

      • Ulli said, on 15. Januar 2017 at 21:36

        ich krieg Herzklopfen, liebe Susanne, vor Freude! Hast du das auch schon den beiden anderen vorgeschlagen?
        liebe Grüsse
        Ulli

        • Susanne Haun said, on 16. Januar 2017 at 10:01

          Nein, das habe ich nicht, Ulli, aber ich werde das beim nächsten Telefonat mit Jürgen nachholen.
          liebe Grüße Susanne

  3. hikeonart said, on 13. Januar 2017 at 19:43

    Tolles Projekt! Ich schicke liebe Grüße…

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:20

      Danke, Heike, es ist ein sehr inspirierendes Projekt …. viele Grüße aus dem weißen Berlin….

  4. juergenkuester said, on 13. Januar 2017 at 19:44

    Liebe Susanne!
    „Drolerie“, welche ein schöner Begriff und Gedanke, um den Satz zu vollenden. Toll! Zumal ich diese Wort schon lange nicht mehr gehört habe (dabei bin ich doch so herrlich „old school“, denke ich manchmal, wenn ich so an den Holzschnitten herumschneide).
    Also: das da oben ist Dir nicht nur von der Idee, sondern auch von der Bildgestaltung her wunderbar gelungen. Der Satz findet ein gelungenes Ende.
    Liebe Grüße, schönes Wochenende
    Juergen

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:24

      Lieber Jürgen,
      ich mag den Begriff Drolerie sehr, ich habe ihn von der Uni mit nach Hause gebracht und fand in in Zusammenhang mit dem Tor sehr passend. Ich hoffe, dass ich die anderen Sätze in nächster Zeit auch noch einmal auf Aquarellkarton interpretiere. Die Aquarellkartons sind in einem großen Buch zusammengefasst. Ich mag dieses Buch und ich finde, sie geben den gezeichneten Sätzen einen passenden Rahmen. Ich mache beim nächsten Satz Fotos davon.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

  5. Maren Wulf said, on 14. Januar 2017 at 00:22

    Ich habe keine Ahnung, was Drollereien sind, aber die Zeichnung finde ich ganz phantastisch – wie überhaupt das Pingpong-Projekt.

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:26

      Drolerien (ich habe das Wort leider falsche geschrieben), Maren, sind phantastische Wesen, die Maler des Mittelalter besonders mochten. Es sind Fantasiewesen, die den Rand der Welt bevölkern sollten. Ich stelle sie mir von der Funktion ähnlich vor, wie heute die Aliens. Einen schönen Restsonntag, Susanne

  6. ernstblumenstein said, on 14. Januar 2017 at 10:10

    Ein kreatives Projekt liebe Susanne, gefällt mir sehr gut. Ja Ideen sind gefragt…

    • Susanne Haun said, on 15. Januar 2017 at 20:26

      Ideen sind das Wichtigste in der Kunst und Wissenschaft. Ohne die Ideen kann keine neue Kreation entstehen….

  7. gkazakou said, on 15. Januar 2017 at 22:35

    Ich schließe mich der allgemeinen Begeisterung über das namenlose Projekt an. Die Drolerien, die durchs offen Tor fegen, sind soo gut! Besonders der linke vorn mit seinem Lochmuster ist fabel-haft. Und die Spreizzehen der Dame! Auch gefällt mir sehr, dass du das ganze umlaufende Feld mit dem Satz beschriftet hast.

    • Susanne Haun said, on 16. Januar 2017 at 10:02

      Danke, Gerda, die Zeichnung ist lange in meinem Kopf gewachsen. 🙂


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