Stillleben · Zeichnung

Blueberry Pancakes – ein Mitbringsel aus der USA – Zeichnung von Susanne Haun

 

Ende der 80er, Anfang der 90er war ich öfter in der USA. Der Dollar stand günstig und so schaute ich mir den Westen wie den Osten und auch den Süden an.

Vor jeder Reise freute ich mich auf die Blueberry Pancakes in den kleinen Dinners, am liebsten mit gebratenen Speck, salziger Butter und echten (!) Ahornsirup. Noch heute brate ich Sonntags gerne Pancakes. Dazu verwende ich ein Rezept aus dem Kochbuch¹ zum Film „Grüne Tomate“ (siehe hier).

Da mir beim Braten meistens langweilig ist, habe ich mein Skizzenbuch mit ein paar Impressionen gefüllt und musste feststellen, dass die Pancakes schneller gebraten sind als ich zeichne, das hatte ich nicht erwartet 🙂

 

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, ich verwende:

3 Eier, 500g Buttermilch, 125 ml Pflanzenöl, 2 El Zucker, 1/2 Paket Backpulver, 1 Teelöffel Natron (aus der Apotheke), 1 Teelöffel Salz, 250g Weizenmehl, 180g Polenta mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren und 250g frische Blaubeeren unterheben. Nach und nach die Pancakes aus einer Suppenquelle Teig ausbraten. Das dauert, weil dazu mittlere Hitze nötig ist. Wenn sich auf der gesamten Oberfläche Blasen bilden, umdrehen und nur noch kurz in der Pfanne lassen. Das Geheimnis besteht daraus, die richtige Pfannenwärme zu erhalten, damit die Pancakes nicht verbrennen.

 

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¹ Fannie Flagg’s Original Grüne- Tomaten Kochbuch. Mit über 150 köstlichen Rezepten aus dem Whistle Stop Cafe, ISBN-13: 9783404121533, Köln 1994.

5 Kommentare zu „Blueberry Pancakes – ein Mitbringsel aus der USA – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Oh wie lecker! Das Rezept habe ich abgeschrieben, werde es am Wochenende auch ausprobieren. Gehört Polenta zum Originalrezept? Hast du es mal ohne Polenta gemacht?

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