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Eine lila Eule – Zeichungen von Susanne Haun

Am 17. Juli 2010 fragte ich mich, wann ich je wieder ein Eule male.

Mir kippte damals meine Tusche caput mootum um, die floß in meinen Rechner und der mußte zur Reparatur.
Vorige Woche war es dann so weit, ich zeichnete auf Weihnachtswunsch meiner Nichte eine lila Eule für sie. Das lila mischte ich aus Senegal Blau und Magenta.

Eule Version 2 - für Madeleine - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 40 x 30 cm

Nach dem Heiligen Abend und den gegenseitigen Beschenkungen liegt ein neuer Stapel Bücher auf meinem Tisch; ich kann mich schwer entscheiden, welches ich zuerst lese und geblättert habe ich natürlich schon in allen. Von meinem Sohn bekam ich einen Bildband über Stilleben von Norbert F. Schneider aus dem Taschen Verlag. Schneider schreibt, dass es ein langer Weg war, dass akzeptiert wurde, dass es in ästhetischer und technischer Hinsicht prinziepiell unbedeutend ist, welches Motiv der Künstler malt, einen erhabenen oder einen trivialen, da die künstlerische Leistung die gleiche ist.

Ich habe lange über diese Äußerung nachgedacht und frage mich, ob das vielleicht für das 18. Jahrhundert galt aber in unserer heutigen Zeit einfach vergessen wurde?

Ich habe nicht den Eindruck, dass heute alle Motive wie Blumen, Landschaften, Portraits usw. gleich bewertet werden. Was sagt ihr dazu?

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