Jürgen Küster und sein Freund Buchalov sind für mich „double bind“.
Ich habe beide in einem Portrait für das Projekt „double bind“ festgehalten. Jürgen stellt das Projekt hier vor.
Ich habe mit dem Begriff „double bind“ meine Schwierigkeiten und bin froh, dass Jürgen „double bind“ als Arbeitstitel für unser Projekt bezeichnet hat. Arbeitstitel bedeutet immer, wir können auch noch einen neuen Titel finden.
Denn „double bind“ soll unsere Ambition, Engel in unserer Arbeit einfliessen zu lassen, ausdrücken.
Ich habe auf meinem Blog schon sehr häufig, über meine Intention, Engel zu zeichnen, gesprochen.
Ich mag die Auseinandersetzung mit dem Buch Henoch, dem Engelbuch, aus den Aprokryphen. Die Geschichte, wie ein Teil der Engel aus dem Himmel geworfen wurden, fasziniert mich. Ich habe ein Engellexikon, in dem alle Engel mit ihren Funktionen, aufgelistet sind. Ich mag schöne Engeldarstellungen in Kirchen, sie inspirieren mich. Ich habe einen Kalender mit Engelsprüchen und Bildern aus der Kunsthistorie auf meinem Schreibtisch
Ich mag Vögel, besonders die Flügel, die ich an androgynen Figuren anzeichne
Meine Seele, ja die sehe ich nicht im Zusammenhang mit Engel oder „double bind“.
Meine Seele ist im Gehirn und dort ist mein Verstand.
Ist es nicht spannend, wie unterschiedlich Jürgen und ich an das Thema herangehen?
Im September arbeite ich mit Rosa Gabriel, Marianna Kalkhof, Juergen Kuester und Jörg Möller für eine Woche im alten Wasserwerk in Wachtendonk zusammen. Das Thema der Arbeitswoche ist „double bind“ und Jürgen hat unter dem Titel „Buchalovs Freunde“ eingeladen.
Rosa Gabriel habe ich seit 2004 nicht mehr gesehen, wir haben 2004 Jahr beide an der Künstlermesse im Frauenmuseum Bonn teilgenommen. Ein Blick auf Rosas Homepage lohnt sich, sie webt mit Papier grandiose Sachen und Bücher.
