Am langen Wochenende war ich auf dem Friedhof in der Müllerstraße, Berlin, Wedding.

Lepsius liegt dort begraben. Das Grab wird vom Bezirk gepflegt. Bei vielen anderen Gräbern, in denen nicht solche Berühmtheiten wie der deutsche Ägyptologe, Sprachforscher und Bibliothekar ruhen, wächst das Grün wild und die Gräber strömen den morbiden Charme des Todes und der Vergangenheit aus.

Der Friedhof hat einen Durchgang, ein Tor vorne und ein Tor hinten, so dass Kinder mit Fahrräder auf dem Hauptweg mit ihren Eltern ihrer Wege ziehen. Mir gefällt der Kontrast des neuen, beginnenden Lebens mit dem Tod.






