In der letzten Vorlesung zur theoretischen Philosophie haben wir darüber gesprochen, dass wir uns in der 1. Person benötigen, um uns über das Bewusstsein klar zu werden.
In der 3. Person kann ich nie eindeutige Aussagen über das Bewusstsein machen, da ich ja nicht wissen kann, wie es im Bewusstsein einer anderen Person aussieht. Diese Aussage kann ich nur über mich selber und mein Bewusstsein treffen.
Das ist eine sehr interessante Erkenntnis, eigentlich ganz simple und trotzdem Weltumfassend.
Diese Woche sprachen wir über die Philosophie des Geistes.
Ulli vom Café Weltenall wundert sich in einem Kommentar zum Platon-Artikel, was für eine voll gepackte Vorlesung uns an der FU geboten wird. Es ist eine Einführungsvorlesung und wir sollen einen groben Überblick erhalten. Zusätzlich zur Vorlesung besuchen wir ein Seminar, wo Fragen aus der Vorlesung besprochen und Texte vertieft werden.
Unser Dozent sagte, dass er uns nur Teaser biete und wir selber entscheiden müssen, welche Teaser wir in unserem Studium vertiefen wollen.
Ich fragte mich gestern, ob es sinnvoll ist, so schnell durch die Lehren der großen Denker der Welt zu rasen. Hier nun habe ich vom Dozenten der Vorlesung meine Antwort erhalten.
