Aufgrund der Fülle an Menschen war es schwierig, in Rom zu zeichnen. In der S.Maria Maggiore waren wir Gründonnerstag und es war an diesem Tag noch nicht ganz so voll.
So konnte ich die Mosaike des Kirchenbodens Fotografieren und auf Michas Foto seht ihr, dass die Kirche noch überschaubar mit Menschen gefüllt war.
Das Zeichnen ist auch aufgrund der Dunkelheit in den Kirchen nicht so einfach. Oft konnte ich die Linien der Figuren nicht erkennen. Welch ein Hohn! Sie stehen unbeweglich auf ihren Podesten aber sind genauso schwer wie ein Marathonläufer zu erfassen!
Natürlich darf der Besucher im Zeitalter der digitalen Kameras und Handys fotografieren. Aber der Blitz muss ausbleiben. So habe ich mit 3.200 – 6.400 iso fotografiert. Die Fotos sind hell, verwakelt und die Linien verschwinden selbst wenn das Foto scharf ist, in ein Gemisch aus hell/dunkel.
Macht das aber nicht die Mystik (griechisch geheimnisvoll) aus?
Mit Mystik werden Berichte über eine göttliche Erfahrung oder um die die Bemühungen um eine solche Erfahrung bezeichnet.
Die Linien, die ich nicht erkennen kann, die habe ich mir gedacht und sie gezeichnet. Und wenn gar nichts hilft, dann hilft die Schraffur.
