Susanne Haun

Erklären und Verstehen – gibt es einen Unterschied?

Posted in Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 23. April 2015

Man kann von jeder Erklärung sagen, dass sie zum Verstehen beiträgt.

Verstehen jedoch hat ein psychologisches Merkmal, dass erklären nicht hat. Das Verstehen bedeutet in den Geisteswissenschaften auch eine Form der Einfühlung und des inneren Nachvollzugs. Die Gedanken, Gefühle und Motivationen, die Gegenstände die der Geisteswissenschaftler untersucht, sollen nachvollziehbar mittels des Verstehens werden. Das Verstehen ist jedoch auch Abhängig von der sozialen Institution oder von einem religiösen Ritus.²

Ich denke, dass Verstehen hängt von unserer Sozialisierung und von unserem Vorwissen ab. Wir befinden uns auf dem ständigen Weg des Verstehen. Verstehen hängt auch von unserer Bereitschaft ab, zu lernen, offen für Neues zu sein und sich von Altem zu lösen und in Neuen Richtungen zu denken. Wobei das Alte nicht falsch sein muss.

Wie begreift ihr das „Verstehen“?

 

Es ist gut, eine Haltungszeichnung in klein zu besitzen - 20 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Verstehen ist auch ein in sich gehen – 20 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

________________

²vgl. Henrik von Wright, Georg. Erlären und Verstehen. Berlin 2000, S.20

26 Antworten

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  1. saetzebirgit said, on 23. April 2015 at 18:01

    Erklären kann ich es nicht vollständig, was ich unter Verstehen verstehe. Es hat natürlich einen logischen Anteil, ebenso aber auch einen intuitiven. Man könnte mir beispielsweise endlos mathematische Formeln erklären – selbst, wenn es heißt, das verstehe jedes Kind: Ich nicht. Weil sich in meinem Inneren etwas dagegen sperrt.

    • Susanne Haun said, on 23. April 2015 at 18:24

      Ich finde, du hast es sehr gut beschrieben, Birgit. Bei mir ist es so mit den Sprachen lernen: ich habe schon vorweg die Meinung, dass ich es nie lernen werde. Aber ich werde es noch einmal wagen: ich werde ab dem Sommer versuchen, Latein zu lernen.
      Wenn du dich nicht gerne mit Mathematik beschäftigst, dann magst du bestimmt Sprachen, oder Birgit?
      Das wäre dann der Klassiker 🙂

  2. Brasch & Buch said, on 23. April 2015 at 20:24

    Da ich hier ja leider kein Bild posten kann, kurz ein Link auf auf einen Tweet, der mein „konfuzianisches“ Verständnis zum Thema Erklären bis Verstehen bestens veranschaulicht: https://twitter.com/braschworks/status/589722381016559616

    • Susanne Haun said, on 24. April 2015 at 06:01

      Danke, Thomas.
      Ich habe dein Konfuzius – Zitat hier aufgeschrieben:
      „Erkläre mir und ich vergesse
      Zeige mir und ich erinnere,
      Lass es mich tun und ich verstehe“ Konfuzius
      Obwohl ich einiges an Weisheiten von Konfuzius eingängig finde, bin ich hier doch nicht 100 % sicher.
      Manches muss schon erst erklärt werden, bevor man es tun kann.
      Wenn Konfuzius das Denken als Tat sieht, dann ist es für mein Verständnis auch nachvollziehbar.
      Ich bin mir auch nicht immer sicher, ob das chinesische genau so, wie es gedacht wurde in andere Sprachen übersetzt werden kann.
      Schon bei den verschiedenen Übersetzungen der Latein schreibenden Philosophen gibt es immer wieder Diskussionen.
      Ich danke dir auf jeden fall, dass du mir Diskussionsgrundlage gesendet hast 🙂 🙂 🙂
      Kennst du noch weitere Übersetzungen der Weisheit von Konfuzius?

      • Brasch & Buch said, on 24. April 2015 at 07:07

        Ich kenne hier keine andere Übersetzung, habe jedoch auch nicht danach gesucht, denn ich fand diese Weisheit in Zusammenhang mit dem Bild meines Sohnes, der damals gerade sein erstes Messer zum Schnitzen bekam, perfekt einleuchtend.

        Erklären allein ist meist zu abstrakt und wird nicht verinnerlicht, wenn man es nicht an einem konkreten Beispiel nachvollziehen kann. Doch erst, wenn ich meine praktische Erfahrungen und Übungen selbst mache, offenbart sich mir das Verständnis bzw. die Bedeutung vieler Dinge, Handlungen und Verhaltensweisen. Das gilt hier im Konkreten für motorisches Geschick, doch ebenso gilt es z.B. für den Umgang zwischen uns Menschen.

        Wir können Menschen erklären, dass es besser ist, sich so oder so zu verhalten. Wir können versuchen durch unser vorbildliches Verhalten sie aufmerksamer, achtsamer zu machen. Doch erst wenn sie selbst es tun oder erleben, werden sie beginnen zu verstehen, was es bewirkt und welch tieferer Sinn in vielem sich verbirgt.

        • Susanne Haun said, on 24. April 2015 at 07:30

          Ich verstehe, Thomas 🙂
          Konfuzius wird ergänzt durch deine persönliche Geschichte . Ich habe gute Erfahrungen mit meinem Sohn in Bezug auf das Vorleben gemacht. Er hat viele Dinge, wie ich sie handhabe, übernommen. Die praktische Erfahrung ist sicher sehr wichtig. Zählt dazu nicht auch, dass man seine eigenen Fehler machen muss?

          • Brasch & Buch said, on 24. April 2015 at 07:55

            Erfahrung ohne Fehler gemacht zu haben, wäre eine sehr begrenzte. Es deutet darauf hin, dass jemand wenig wagt und kaum aus seiner Komfortzone tritt. Ist auch ein Grund, warum man bei Einstellungsgesprächen gerne etwas über Fehler und Misserfolge hören möchte.

            • Susanne Haun said, on 24. April 2015 at 18:11

              Das finde ich sehr interessant, Thomas. Ich wusste nicht, dass die Misserfolge bei Einstellungsgesprächen gefragt sind. Ich werde es meinem Sohn weitergeben. Ich habe aus meinen Misserfolgen auch am meisten gelernt. Wie heisst es: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
              Ich mag den Begriff Misserfolg lieber als Fehler.

  3. 365dniwobiektywielg said, on 25. April 2015 at 08:12

    Dabei Eindruck auf mich!

  4. Ulli said, on 25. April 2015 at 08:25

    Verstehen heisst für mich, dass ich „etwas“ vom Verstand her nachvollziehen kann, mir etwas schlüssig erscheint- richtig verstanden habe ich immer dann etwas, wenn die Erfahrung dazu gekommen ist, also die Einfühlung und der innere Nachvollzug dazu gekommen sind …
    Verstehen nur über den Verstand lässt eine Lücke …

    spannendes Thema! Danke dir!
    und eine tolle Zeichnung dazu, gefällt mir sehr
    herzlichst Ulli

    • Susanne Haun said, on 25. April 2015 at 10:10

      Ich finde das Thema auch spannend. Im Seminar „Theorien der Wissenschaft“ werde ich mich das ganze Semester mit dem Thema befassen. Darauf freue ich mich schon.
      Liebe Grüße von Susanne

  5. ericasta said, on 26. April 2015 at 12:39

    Nun, wenn ich das Verstehen erklären möchte, denke ich daran, dass wir psychologische Ebenen besitzen.

    Zum genannten Faktor der sozialen Stellung, der Ausbildung, Erfahrungen die im Laufe eines Lebens gesammelt werden usw. … Gehört für mein persönliches Empfinden wesentlich das Verstehen auf der Gefühlsebene dazu, die vollkommen unabhängig von der sozialen Struktur jedem Menschen die Möglichkeit gibt, sich neue Dimensionen zu eröffnen.

    Mit anderen Worten: Ich kann rationell und /oder emotional verstehen ….

    Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

    • Susanne Haun said, on 28. April 2015 at 05:25

      Liebe Heidrun,
      die Faktoren, die du aufzählst, sind wichtig und beeinflussen das verstehen sehr. In einer Akademika-Familie stehen in der Regel viele Fachbücher und die Kinder lernen, sich Wissen anzueignen. In einer Arbeiter-Familie stehen in der Regel keine Fachbücher und für die Kinder ist es schwerer im akademischen Leben Fuß zu fassen. 5% der Arbeiterkinder beginnen nur ein Studium.
      Die Gefühlsebene sollte strukturiert werden, der Mensch muß lernen, mit seinen Gefühlen umzugehen. Das ist für manche ohne Hilfe schwer. Wenn wir nur mit den Emotionen „denken“ bleibt uns viel verschlossen. Eine Kombination aus beiden ist gut, die Emotionen und die Kreativitäten erweitern das Denken.
      Viele Grüße aus dem trüben Berlin von Susanne

  6. […] Das Verstehen ist nicht so einfach zu verstehen! (siehe hier meinen Beitrag dazu) […]

  7. Titus Pauly said, on 27. April 2015 at 21:48

    Vielleicht könnte man Verstehen unter anderem als Resultat der geglückten Erklärung eines Sachverhaltes betrachten. Die Abfolge von Sachverhalt, Erklärung und Verständnis resultiert dann im Begreifen.

    • Susanne Haun said, on 28. April 2015 at 05:32

      Das hört sich gut an, Titus. Vielleicht resultiert das Verstehen auch aus einer geglückten Diskussion.

      • Titus Pauly said, on 28. April 2015 at 13:01

        Mit Sicherheit. Dann könnte man eine Diskussion als Erörterung verschiedener Erklärungen auffassen.
        In der Wissenschaftstheorie ist jedoch genau bestimmt, was eine Erklärung ist. Zumeist meint man damit das deduktiv-nomologische Modell von Hempel/Oppenheim (DN Modell).
        Was und an welcher Uni studierst Du?

        • Susanne Haun said, on 28. April 2015 at 19:03

          Du hast Recht, Titus. Wir haben heute genau das Modell von Hempel/Oppenheim besprochen. Ich mag besonders den Erklärungsversuch anhand des schwarzen Rabens.
          Ich studiere im Kernfach Kunstgeschichte und in den Nebenfächern zu je 30 LP Geschichte und Philosophie an der Freien Universität in Berlin. Berlin hat aufgrund seiner Geschichte das große Glück, mit zwei großen Universitäten ausgestattet zu sein.

          • Titus Pauly said, on 2. Mai 2015 at 20:58

            Das ist ein guter Grund für Berlin.
            Philosophie betreibe ich intensiv seit 12 Jahren. zum Studium kam ich jedoch erst jetzt. Kernfach Philosophie, NF Literaturwissenschaften und Geschichte. Aufgrund meiner Situation als Fernstudium
            FU-Hagen (3 Semester). Hätte ich freie Wahl gehabt, dann wäre es Göttingen geworden – aus historischen Gründen (Herbart, Nicolai Hartmann, Lotze… Waren dort). Von den Fächern liegen wir ja sehr ähnlich.
            Ich freue mich sehr auf den weiteren Austausch mit Dir.
            Kann bei mir jedoch manchmal vorkommen, dass die Antworten etwas Zeit bedürfen. Gehe hauptberuflich arbeiten.

            Lieben Gruß
            Titus Pauly

            • Susanne Haun said, on 3. Mai 2015 at 19:50

              Hallo Titus,
              ja, Göttingen ist eine alte, ehrwürdige Uni, mein Sohn studiert dort Jura.
              Da ich Urberlinerin bin, also in Berlin geboren und nie weg gezogen bin und da ich beruflich weiter als Künstlerin arbeite, war es für mich keine Frage in Berlin zu studieren sondern einfach auch das praktikabelste.
              Von den Fächern liegen wir sehr ähnlich. 🙂 Wie ist das bei einem Fernstudium? Hörst du die Vorlesungen über das Internet? Bekommst du Texte und Aufgaben per Post?
              Wie ist das beim Fernstudium mit der mündlichen Kompetenz? In der Philosophie wird viel diskutiert? Funktioniert das auch über den Rechner? Ich finde es gut, dass es so eine Möglichkeit wie ein Fernstudium gibt.
              Bin schon neugierig auf deine Antworten, laß der jedoch Zeit dabei, wie du es schaffst,
              Liebe Grüße von Susanne

              • Titus Pauly said, on 4. Mai 2015 at 23:11

                Hallo Susanne,
                Ja – anstatt Vorlesungen zu besuchen bekomme ich Deren Inhalte als Kursmaterial zugesandt. Das können pro Semester schon mal 2000 Seiten sein. Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen (Klausur, Hausarbeit oder mündliche Prüfung, teilweise wählbar). Zu jedem Modul werden online etwa 20-30 Übungsaufgaben gestellt, deren Antworten dann zur FernUni hochgeladen werden. Nach einigen Tagen können diese dann korrigiert runtergeladen werden. Deren Bearbeitung ist allerdings freiwillig. Im Teilzeitstudium bearbeitet man ein Modul je Semester (Vollzeit 2 Module). Insgesamt sind 11Module zu bearbeiten und zu bestehen, um dann im letzten Semester die Bachelor (of Arts) Arbeit zu schreiben. Ich studiere Teilzeit und hab noch 9 Semester vor mir, falls ich nicht irgendwann auf Vollzeit gehe.
                Die Prüfungen werden handschriftlich zu festgelegten Zeiten in einem Studienzentrum der FernUni Hagen geschrieben. Ein solches ist in jeder größeren Stadt. Zudem gibt es die Möglichkeit von Online-Konferenzen, sowie mündliche Prüfungen online zu absolvieren.
                Darüber hinaus gibt eine Online-Plattform zum Austausch mit anderen Studenten und Mentoren. Ich finde das ganze ist sehr effizient aufgebaut. Allerdings finde ich nicht, dass die durch Bologna eingeführte Studienstruktur eine Verbesserung war. Ein Studium ermöglicht so gut wie keinerlei freie Entfaltung mehr. Nur noch vorgelegte oder vorgetragene Inhalte aufnehmen, um diese dann abzuprüfen lässen nich viel Raum für kreativ-innovatives Denken, was ich sehr schade finde.

                Lieben Gruß
                Titus

                • Susanne Haun said, on 5. Mai 2015 at 06:25

                  Hallo Titus,
                  das hört sich nach viel Arbeit neben der Arbeit an und es gehört sicher viel Durchhaltevermögen dazu. Ich wusste nicht, dass die Fernuni in jeder Stadt ein Studienzentrum besitzt aber es erscheint mir logisch.
                  Ich kann immer schwer beurteilen, ob das Studium vor Bologna besser war, denn ich habe davor nicht studiert. Bei uns an der FU gibt es ein breit gefächertes Angebot pro Modul. Du kannst gerade am Anfang mehrere Seminare pro Modul besuchen und dich dann entscheiden, in welchem du deine Prüfung ablegen willst. Die Seminare bucht der Student über ein elektronisches Buchungsverfahren am Rechner. Dort stehen auch alle Prüfungsergebnisse. Ich entscheide mich meistens anhand des Vorlesungsplan welche Seminare ich pro Modul besuchen möchte. Als erstes Kriterium steht das Interesse, danach der Dozent und dann, ob es in meinem Stundenplan passt. Ich habe mehrere Seminare regelmäßig besucht, die ich mir nicht anrechnen lasse, sie passen dann nicht mehr in meinen Studienplan. Aber du kannst immer beantragen, ob du dieses Seminar nicht doch in einem von dir noch benötigten Modul einbuchen kannst. Die Dozenten und die Leitung sind da sehr flexibel. In den Seminaren wird viel diskutiert und der Student ist sehr angehalten, sich an den Diskussionen zu beteiligen. Ich denke, die Vorlesungen waren noch nie ein Platz für große Diskussionen. Bei uns sitzen bis zu 300 Studenten in den Vorlesungen. Trotzdem stellen die Dozenten Fragen. Ein Modul ist abgeschlosen durch Seminar und Vorlesung. Manchmal mit Klausur und manchmal mit Hausarbeit. Aber was ist festgelegt.
                  Der B.A. ist sicher ein guter Zwischenabschluss. Aber auf dem Arbeitsmarkt ist er dem früheren Grundstudium gleich gestellt und so ist es sinnvoll, sein Studium zumindestens mit dem Master abzuschliessen. Da stört es mich, dass du wieder einem Numerus Klausus ausgesetzt bist und nach deinem B.A. dich für einen Masterstudienplatz bewerben musst. Das ist von Beginn des Studiums an ein Streßfaktor.
                  Nun werde ich mich aufmachen, um 10 Uhr beginnt heute meine Vorlesung zur Frühen Neuzeit. Ich mag dieses Zeitalter. Das Seminar dazu findet morgen statt. Letzte Woche habe ich mit drei Kommilitonninen ein Referat zu den Lebensstufen des Menschen in der frühen Neuzeit gehalten.
                  Ich wünsche dir einen schönen Tag, liebe Grüße von Susanne

                  • Titus Pauly said, on 9. Mai 2015 at 23:39

                    Hallo Susanne,
                    Ich habe mich sehr über Deine ausführliche Antwort gefreut und obwohl Du sagtest, dass ich mir mit dem Antworten Zeit lassen kann, fühle ich mich nicht gut dabei, Dich so lange warten gelassen zu haben.

                    Ja – die Neuzeit ist auch meine liebste Epoche. Und das nicht nur wegen der Ergiebigkeit wissenschaftlichen, humanistischen und philosophischen Denkens dieser Zeit, sondern auch wegen dem Stil und der Art des Sprachgebrauchs dieser Zeit, zumindest in den gebildeten Kreisen. Die Serie „Die Tudors“ habe ich mit Genuss verschlungen aber auch „Stolz und Vorurteil“ mit Kyra Knightley, der am Ende der Neuzeit spielt, liebe ich. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich gerne der romantisierten Vorstellung über die Neuzeit hingebe. Denn wenn mich auch die Bekleidung der Damen bei den Tudors ebenso begeistert, wie die gegenseitig Respekt erbietende Wortwahl in der Konversation, so weiß ich doch, das dies wohl nur für einen geringen Teil der Bevölkerung galt und der Durchschnittsbürger mit ganz unromantischen Problemen zu kämpfen hatte.

                    Ich habe bei Google viele Fotos von Deinen Bildern gesehen. Ich finde sie sehr interessant und ansprechend. Sie gefallen mir. Leider besitze ich nicht das Talent zum Malen und kenne mich in der Malerei auch nicht so gut aus – womit ich wohl auch noch maßlos übertreibe 🙂

                    Du kannst mir übrigens auch gerne an
                    Titus.pauly@icloud.com
                    antworten. Dann landet nicht alles als Kommentar in Deinem Blog.

                    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir noch und verbleibe mit lieben Grüßen,
                    Titus

                    • Susanne Haun said, on 11. Mai 2015 at 06:01

                      Guten Morgen, Titus,
                      die Antwort kommt per Mail, dauert aber dieses mal wirklich noch ein wenig.
                      Ich habe viel zu lesen diese Woche und will die Gliederung für meine Hausarbeit in Alte Geschichte erstellen.
                      Einen schönen Tag wünscht dir verbunden mit lieben Grüßen
                      Susanne

  8. Armin said, on 3. Mai 2015 at 12:00

    „Wie begreift ihr das “Verstehen”?“ – Die Wortwahl der Frage ist sehr gut gewählt!

    Verstehen hat für mich sehr viel mit Begreifen zu tun – gerade wenn ich an das Zeichnen denke. Wenn ich zeichne, will ich verstehen, wie die Dinge funktionieren. Je genauer ich beobachte, desto besser kann ich die Dinge begreifen. Ich fasse sie ja geradezu mit dem Stift an, um sie zeichnend nachzuvollziehen. Zeichnen ist also im wahrsten Sinn des Wortes ein Begreifen der Dinge & irgendwie ein Werkzeug zum Verstehen der Welt. Eine Zeichnung erscheint mir in dem Zusammenhang also auch „Resultat der geglückten Erklärung eines Sachverhaltes & weist darüber hinaus auf die Dinge hinter den Dingen, weil sie ja gleichzeitig Erklärung & Interpretation sein kann.

    • Susanne Haun said, on 3. Mai 2015 at 19:52

      Das geht mir auch so, Armin, ich ergründe das meiste auch erst einmal zeichnerisch.
      Es war für mich sehr schwer, vom „Denken in Bildern“ für das Studium in „Denken in Sprache“ umzuschalten.
      Dort funktioniert die Kommunikation in Sprache… natürlich … leider … seufz.


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