Leinwand · Zeichnung

Grundieren – ein mentaler Vorgang – Susanne Haun

Seit ich mich auf die Zeichnung konzentriert habe, grundiere ich seltener.

So habe ich es genossen, letzte Woche zwei Leinwände und heute morgen die „Reste“ meiner Schaufensterpuppe zu grundieren. Ihr kennt die Puppe noch (siehe hier). Sie fiel mir um, der Fuß war nicht standsicher und da sie aus Gips bestand, zersplitterte sie. Nun habe ich den Torso mit Kopf weiss grundiert und möchte auf ihr zeichnen.

 

Grundierung (c) Foto von Susanne Haun
Grundierung (c) Foto von Susanne Haun

 

Am Dienstag sah ich im WDR die Sendung „Unter die Haut – was wir über das Tätowieren wissen“ (siehe hier in der Mediathek oder Morgen kommt die Wiederholung im Fernsehen). Die Sendung ist mir auch unter die Haut gegangen. Ich bin nicht tätowiert jedoch hat in meiner Umgebung fast jeder ein Tattoo. Vielleicht ist aus der Sendung heraus die Idee gekommen, meine Puppe mit Zeichnungen zu versehen.

Sie war nicht einfach zu grundieren, dort, wo der Lack geplatz war, mischte sich zum Weiss der Untergrund zu einem Lila (erstaunlicherweise). Ich mag keine plane Grundierung, ich mag sie Lebendig mit Pinselstrichen in allen Richtungen. So wird auch die Zeichnung interessanter.

Auch auf den Leinwänden möchte ich zeichnen. Beispiele für meine Zeichnungen auf Leinwände findet ihr hier.

 

5 Kommentare zu „Grundieren – ein mentaler Vorgang – Susanne Haun

  1. auf die „bezeichnete“ Puppe freue ich mich … bin gespannt- frohes Schaffen dir …
    hab einen schönen Sonntag
    herzliche Grüsse Ulli

Kommentar verfassen