Ausstellungstip · Betrachtungen zur Kunst

161 Arbeiten von Künstler und nur 6 von Künstlerinnen sind in der Sammlung Würth in Berlin zu sehen

Es ist schon ein wenig her, da habe ich die Sammlung Würth im Martin Gropius Bau (siehe hier) besucht.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Die Sammlung ist eindrucksvoll und besonders die Kunst- und Wunderkammer hat mir sehr gut gefallen.

Nachdem ich jedoch die Hälfte der Ausstellung betrachtet hatte, fiel mir auf, dass kaum Arbeiten von Künstlerinnen zu sehen sind. Insgesamt werden die Arbeiten von 161 Künstlern und 6 Frauen gezeigt.

 

Ich habe ein Video auf youtube gefunden, dass die Ausstellung gelungen präsentiert:

 

Wie anders schaut es da beim me Collectors Room (siehe hier) aus!
Dort läuft gerade eine Retrospektive zu Cindy Sherman. In der Zeitkunst habe ich den Artikel „Meisterin der Verwandlung“ zur Ausstellung gelesen. Die Kollektion von Thomas Olbricht, der seit 1980 Kunst sammelt, besteht fast zur Hälft aus Kunst von Frauen!² Ich gehe gerne in den me Collectors Room und habe schon einiges darüber berichtet (siehe hier). Ich freue mich schon darauf, die Retrospektive zu Cindy Sherman zu besuchen, ich bin dazu schon fest im November verabredet und werde berichten.

Hier ist ein guter Beitrag zur Ausstellung auf meinem Lieblingssender radio 1 (siehe hier) zu hören.

Und hier findet ihr das Dartellungsvideo vom me collectors room:

 

Frauen und Männer, was meint ihr dazu?

 

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²Leitzke, Ankelika, Meisterin der Verwandlung, In: Zeitkunst 09:2015, Neu-Isenburg, September 2015, S. 3.

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7 Kommentare zu „161 Arbeiten von Künstler und nur 6 von Künstlerinnen sind in der Sammlung Würth in Berlin zu sehen

  1. Eine Meinung über die Ausstellungen konnte ich mir nicht bilden, aber einen kleinen Einblick in die Berliner Kunstszene gewinnen. Vielen Dank dafür.

  2. ich nehme auch immer wieder wahr, dass die Frauen nicht so präsent sind, wie die Männer in der Kunst, aber ich glaube, dass sich das in den letzten Jahrzehnten ändert, ausgeglichen ist es noch nicht … weisst du, liebe Susanne, das ist ein grosses Thema und ein weites Feld, bleiben wir dran, machen wir uns sichtbar- das andere ist der Markt und der hat so seine eigenen Gesetze.

    1. Ja, Ulli, so geht es mir auch. Ich war nur so entsetzt, dass es bei dieser großen, renomierten Sammlung der Fall ist. Dran bleiben und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, das ist auch meine Devise!

  3. Ich muss sagen, dass ich auf das Verhältnis nie bewusst geachtet habe – oder aber ausgeblendet habe. Das ist schwer zu sagen. 😉 Zur Gleichberechtigung gehört eben auch eine Gleichbeachtung dazu!

    1. Ja, Sarah, eine selbstverständliche Gleichbeachtung! Eben genauso wie du schreibst, dass Frau nicht darauf achten muß, dass sie im gleichen Maß vertreten ist wie Mann. Einen schönen Samstag wünscht dir Susanne

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