Zwischen den Jahren lief auf arte die zweiteilige Dokumentation „Walt Disney – Der Zauberer“ (siehe hier) und die .
Ebenso wurde die Oper „The Perfect American“, Komponist Philip Glass, Altmeister der Musik des 20. Jahrhunderts und Begründer der Minimal Music, in arte gezeigt (siehe hier).
Der Autor Ron Suskind ( Pulitzer-Preisträger für Fachjournalismus (1995) ), sagt im Laufe der Dokumentation:
„Kunst funktioniert erst bei den großen Themen.“.
Er spricht auf Disneys Enttäuschung an, dass seine Arbeit nicht als Kunst gesehen und sogar belächelt wurde.
Schneewittchen war zwar überaus erfolgreich, ging aber bei der Oskarvergabe leer aus. Disney bekam zwar einen Ehrenoskar für Schneewittchen, ging jedoch ansonsten 1937 bei der Oskarverleihung leer aus. „Im Laufe seines Lebens sowie posthum hat Disney insgesamt 26 Oscars erhalten. Er ist damit der am häufigsten mit diesem Preis ausgezeichnete Filmschaffende. Zudem erhielt er weitere 37 Oscar-Nominierungen, unter anderem 1965 für den „Besten Film“ als Produzent von Mary Poppins (1964).“
Auch mir wäre es so gegangen – ich hätte beim Namen Walt Disney nicht an Kunst gedacht. Seit ich mich mit Disney als Mensch beschäftige, überlege ich, was er dann war, wenn nicht Künstler? Forscher in der Film- und Musikbranche? Marketingspezialist? Organisator? Alles in einem, den Künstler mit einbegriffen? Ein Genie?
Was meint ihr?
